Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

DIA-Studie Deutsche fühlen sich zehn Jahre jünger als sie sind

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur DIA-Studie: „Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass ältere Menschen nicht weniger leistungsfähig sind als jüngere, sondern dass sie anders leistungsfähig sind.“
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur DIA-Studie: „Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass ältere Menschen nicht weniger leistungsfähig sind als jüngere, sondern dass sie anders leistungsfähig sind.“ © DIA

Es gibt immer mehr Über-50-Jährige in Deutschland. Zugleich fühlen sich immer weniger auch so alt. Durchschnittlich zehn Jahre jünger beträgt die Selbsteinschätzung des Alters der Deutschen. Das ergibt eine Studie des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

|  Drucken

Im Durchschnitt fühlen sich die Deutschen zehn Jahre jünger als sie tatsächlich sind. Außerdem werden erst Über-70-Jährige von der Mehrheit hierzulande als „alt“ angesehen. Das hat das Meinungsforschungsinstitut INSA für das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) herausgefunden.

Die Wahrnehmung des Alterns verschiebt sich demnach mit zunehmendem Alter. Unter-40-Jährige finden im Schnitt, dass Menschen ab 60 Jahren zu den „Alten“ zählen. Über-40-Jährigen betrachten hingegen meist erst Über-70-Jährige als alt.

Allerdings unterscheidet sich die Einschätzung, wann Alt sein beginnt unter anderem zwischen den einzelnen Berufsgruppen. Angestellte, Beamte und Selbstständige sowie Freiberufler datierten in der Befragung den Beginn des Alters am häufigsten ab dem 70. Geburtstag. Ungelernte Arbeiter nennen am häufigsten das Alter von 60 Jahren. Ganz anders darüber denken Freiberufler: Unter ihnen war knapp jeder Fünfte (17 Prozent) der Auffassung, das Alter liege jenseits der 80 Jahre.

Heute sind bereits 51 Prozent der Bevölkerung über 50 Jahre alt

Die Sicht auf die ältere Generation gewinnt laut DIA-Studie zunehmend an Bedeutung. Denn die Altersgruppen der zweiten Lebenshälfte werde größer und damit auch ihr Einfluss auf Gesellschaft und Wirtschaft. „Heute sind schon 51 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland über 50 Jahre alt. Sie stellen 56 Prozent der Wahlberechtigten und rund 60 Prozent der Wähler“, konstatiert INSA-Geschäftsführer Hermann Binkert.

DIA-Sprecher Klaus Morgenstern fordert daher, noch mehr Chancen für Ältere zu schaffen, „sich länger auf dem Arbeitsmarkt zu halten und so lange wie möglich gesund, aktiv und unabhängig zu leben“.

Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), dem die Studie überreicht wurde, sieht Handlungsbedarf: „Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass ältere Menschen nicht weniger leistungsfähig sind als jüngere, sondern dass sie anders leistungsfähig sind.“

Das Standard-Life-Bekenntnis: Der Kunde im Mittelpunkt des Handelns
Werbung

Wie unterstützt Standard Life seine Kunden dabei, ihren finanziellen Träumen einen Schritt näher zu kommen? Mit fast 200 Jahren Erfahrung, streng geprüften und maßgeschneiderten Investment- und Versicherungslösungen – und mit regelmäßigen, verständlichen und leicht zugänglichen Informationen zu ihrem Vertrag. Jetzt mehr erfahren.

Multi-Asset-Know-how für Ihren Beratungsprozess
Werbung

Multi-Asset-Konzepte liegen bei Versicherungskunden derzeit im Trend. Aber es gibt noch mehr, was für die MyFolios spricht und sie im Branchenumfeld so besonders macht. Im Gespräch mit Iain McLeod, Investmentdirektor der MyFolios bei Aberdeen Standard Investments (ASI), analysiert Christian Nuschele, Vertriebs- und Marketingchef bei Standard Life, die entscheidenden Erfolgsfaktoren.

Erfahren Sie im Video, welche Rolle ASI künftig für Standard Life spielen wird, wie sich die MyFolios von anderen Multi-Asset-Produkten abgrenzen und welche Rolle sie in Ihrem Beratungsprozess spielen können.

Aktienorientierte Altersvorsorge: Was bringen eigentlich Small Caps?
Werbung

Was genau sind sogenannte Small Caps? Und welche Vorteile bieten sie bei der aktienorientierten Altersvorsorge? Das verrät Michael Heidinger von Aberdeen Standard Investments. Hier geht es zum Interview mit Andreas Franik an der Börse Frankfurt.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
Werbung


Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.

Video-Talk zu Brexit-Maßnahmen britischer Versicherer
Werbung

Mit dem bevorstehenden Brexit hat die Standard Life sich entschieden das gesamte Versicherungsgeschäft in Irland anzusiedeln. Eine starke Wirtschaftslage und etablierter Versicherungsmarkt sprechen für den Standort. Zudem können Vermittler ihr Neugeschäft unverändert fortsetzen und alle Kunden weiter auf den gewohnten Service zurückgreifen.

Im Interview spricht Journalist Dr. Marc Surminski mit Lars Heermann, Bereichsleiter Analyse und Bewertung bei Assekurata, und Christian Nuschele, Head of Sales & Marketing bei Standard Life, über die konkreten Schritte.

Das ausführliche Gespräch können Sie unter diesem Link verfolgen.