Ein Reetdachdecker in Aktion: Die Zahl der Arbeitsunfälle ist im vergangenen Jahr leich zurückgegangen. © dpa/picture alliance
  • Von Juliana Demski
  • 26.06.2017 um 04:15, aktualisiert am 25.07.2017 um 10:22
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Die gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat ihre Jahresbilanz vorgelegt – mit einem positiven Ergebnis. So ist das Risiko eines Arbeitsunfalls um 0,4 Prozent gesunken. Zudem starben 2016 so wenig Menschen an den Folgen eines solchen Unglücks wie nie zuvor.

Das Risiko, einen Arbeitsunfall zu erleiden, ist im vergangenen Jahr noch einmal leicht gesunken. Zwar stieg die Zahl der Arbeitsunfälle um 1,3 Prozent auf 877.071 Fälle an. Gleichzeitig nahm aber auch die Zahl der insgesamt geleisteten Arbeitsstunden zu. Das Ergebnis: Die Arbeitsunfallquote sank um 0,4 Prozent und liegt jetzt bei 21,9 meldepflichtigen Arbeitsunfällen je 1.000 Vollzeitarbeiter. Das sind Ergebnisse aus der diesjährigen Bilanz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Im vergangenen Jahr starben insgesamt 424 Deutsche auf dem Weg zur Arbeit – das sind 46 weniger als noch 2015. Die Zahl der meldepflichtigen Wegunfälle ist 2016 hingegen um 3,8 Prozent auf 186.070 gestiegen. 311 endeten tödlich, das sind 37 weniger als im Vorjahr.

Mehr anerkannte Berufskrankheiten

Ein weiteres Ergebnis der Bilanz ist zudem, dass es in Sachen Berufskrankheiten 22,2 Prozent mehr Anerkennungen gab als im Vorjahr. Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hat der weiße Hautkrebs durch UV-Strahlung, der seit dem 1. Januar 2015 auf der Liste der Berufskrankheiten steht.

Insgesamt starben laut Bilanz 451 Menschen infolge einer Berufskrankheit. Die Hauptursache waren Erkrankungen durch anorganische Stäube, insbesondere Asbest.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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