Eine Pflegerin hilft einer älteren Frau: Die Reform in der Pflegeversicherung kommt an und bringt den Bedürftigen mehr Leistungen als zuvor. © dpa/picture alliance
  • Von Juliana Demski
  • 24.10.2017 um 11:35
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Dank der Pflegereform beziehen immer mehr Menschen Leistungen aus der Pflegeversicherung – seit Januar ist die Zahl der Empfänger im Vorjahresvergleich um 220.000 gestiegen. Die meisten von ihnen sind vor den Neuerungen sogar ganz leer ausgegangen.

Grund zur Freude: Die Pflegereform scheint anzukommen – und zwar direkt bei den Bedürftigen. Von Januar bis September dieses Jahres ist die Zahl der Empfänger von Leistungen aus der Pflegeversicherung um 220.000 Personen gestiegen. Das zeigen aktuelle Zahlen des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS), welche dem Ärzteblatt vorliegen.

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Ohne die Pflegereform wären diese Bezieher von Leistungen wohl leer ausgegangen. Denn: Seit Januar werden auch Wahrnehmungs- und Erinnerungsschwächen in der Pflegeversicherung berücksichtigt.

Für die Ermittlung der Zahlen haben die Gutachter in den ersten drei Quartalen dieses Jahres laut MDS mehr als 1,11 Millionen Versicherte begutachtet.

Bei rund 197.000 Versicherten empfahlen die Gutachter den neuen Pflegegrad 1, bei rund 324.000 Pflegegrad 2.

241.000 Versicherte bekamen laut MDS Pflegegrad 3 zugesprochen mit Leistungen bis zu 1.262 Euro fürs Heim, 139.000 Grad 4 mit bis zu 1.775 Euro und rund 62.000 Grad 5 mit bis zu 2.005 Euro.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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