Betriebliche Altersversorgung SPD will Doppelverbeitragung angehen

Sabine Dittmar: Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion will die Doppelverbeitragung in der bAV angehen.
Sabine Dittmar: Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion will die Doppelverbeitragung in der bAV angehen. © dpa/picture alliance

Es ist ein Thema, das unter Betriebsrentnern für helle Aufregung sorgt: die Doppelverbeitragung in der betrieblichen Altersversorgung. Die SPD will das Problem nun angehen. Welchen Vorschlag sie macht.

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Die SPD will die Doppelverbeitragung in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) angehen. Das sei ein Thema, das ihr auf der Seele brenne, so die neue gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Sabine Dittmar. Die Union habe sich zwar dagegen gewehrt, das Problem in den Koalitionsvertrag aufzunehmen, werde es aber nicht „komplett wegdrücken“ können.

Seit 2003 müssen Betriebsrentner auf ihre Rente den vollen Kranken- und Pflegeversicherungssatz zahlen. Und dass, nachdem bereits in der Ansparphase Sozialversicherungsbeiträge fällig wurden.

Wie die Mitteldeutsche Zeitung weiter berichtet, will sich die SPD dafür einsetzen, dass in der Rentenphase nur der halbe Beitragssatz zu zahlen ist. Für die gesetzliche Krankenversicherung würde das ein Minus von 2,6 Milliarden Euro bedeuten.

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