Bestandsverkauf Wie sich die Preise von Maklerbeständen entwickeln

Kaufvertrag: Makler sollten ihren Ruhestand gut planen. Dazu zählt, dass sie sich rechtzeitig auf die Suche nach einem Käufer für ihren Kundenbestand machen.
Kaufvertrag: Makler sollten ihren Ruhestand gut planen. Dazu zählt, dass sie sich rechtzeitig auf die Suche nach einem Käufer für ihren Kundenbestand machen. © Panthermedia

Gehen Makler in den Ruhestand, stellt sich die Frage, was mit ihren Kundenbeständen passieren soll. Eine Option ist der Verkauf, denn der hat gleich mehrere Vorteile. Aber welche Bestände lassen sich gut verkaufen und wie entwickeln sich aktuell deren Werte?

|  Drucken

Der Bestandsverkauf bringt Altmaklern ein ordentliches Zubrot zur eigenen Altersvorsorge und Jungmaklern die Möglichkeit, ihren Kundenstamm auszubauen. Seit der Finanzkrise sind die Preise für Maklerbestände allerdings um 25 bis 40 Prozent zurückgegangen, schreibt das Versicherungsmagazin. Der Grund: Banken vergeben Kredite nur sehr verhalten, weshalb Bestandskäufern wohl häufig die Finanzierung schwer falle.

Allerdings, so der Bericht weiter, scheinen sich die Preise auf diesem Niveau zu stabilisieren. Aktuell gefragt seien Bestände von Gewerbe- und Industriekunden. Eher schlecht laufen sollen hingegen Privatkundenbestände in der Sachversicherung.

Bedrohlich für den Wert von Beständen könnte jedoch die Honorarberatung werden, wenn die Nachfrage nach Nettotarifen tatsächlich steigen sollte, erklärt das Versicherungsmagazin weiter. Für Makler sei es deshalb schon heute ratsam, die Kosten ihrer Arbeit gegenüber Kunden transparent zu machen. So würden diese, wenn der Makler zunehmend gegen Honorar berate, von den tatsächlichen Kosten nicht überrascht werden.
Pfefferminzia HIGHNOON
Pfefferminzia bestellen