Bestände verkaufen oder selbst verwalten? Generali will Entscheidung „sehr bald“ fällen

Das Gebäude der Generali Deutschland AG in München.
Das Gebäude der Generali Deutschland AG in München. © Generali Deutschland AG

Die Entscheidung, ob die Generali ihre Lebensversicherungsbestände an eine Run-off-Gesellschaft verkauft oder doch lieber intern verwaltet, soll „sehr bald“ fallen. Das sagte Generali-Chef Philippe Donnet bei der Präsentation der Bilanzzahlen des Versicherers für 2017.

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Die Generali möchte „sehr bald“ die Entscheidung fällen, wann und wie sie sich von ihrer Lebensversicherungssparte trennen wird. Das sagte Generali-Chef Philippe Donnet auf der Bilanzpressekonferenz des Versicherers, berichtet das Handelsblatt: „Wir sind sehr kurz davor, die endgültige Entscheidung zu fällen“, so Donnet.

Zwei Optionen lägen derzeit auf dem Tisch, erklärte Donnet in einem älteren Interview mit dem Handelsblatt. Nämlich, ob man die Bestände an eine Run-Off-Gesellschaft verkauft oder sie intern verwalten wird. Das sei eine technische Entscheidung, so Donnet.

Warum will der Versichere seine Lebensversicherungstochter in den Run-off schicken? Die aktuelle Situation binde eine Menge Kapital, erklärt der Generali-Chef. Beim Verkauf würde das frei, um in Deutschland beispielweise in das Wachstum der Generali durch die Deutsche Vermögensberatung oder das Wachstum bei der Direktversicherungstochter Cosmos Direkt voranzutreiben.

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