Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

„Berufsstand nicht unverhältnismäßig belasten“ Vermittlerverband BVK reagiert auf Bafin-Rundschreiben

Will sich im Konsultationsverfahren der Bafin für Vermittler einsetzen: BVK-Präsident Michael Heinz.
Will sich im Konsultationsverfahren der Bafin für Vermittler einsetzen: BVK-Präsident Michael Heinz. © BVK

Die Finanzaufsicht Bafin hat zum Start des IDD-Gesetzes ein Konsultationsverfahren in die Wege geleitet. Daran ist auch der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) beteiligt. BVK-Präsident Michael Heinz kündigte bereits an, sich für eine ausgewogene IDD-Umsetzung im Sinne der Vermittler einzusetzen.

|  Drucken

Für die Umsetzung der neuen EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD in deutsches Recht wird das Rundschreiben 10/2014 der Bafin zum Versicherungsvertrieb überarbeitet. Dazu findet bis zum 21. Februar 2018 ein öffentliches Konsultationsverfahren statt. Der Vermittlerverband BVK hat nun mitgeteilt, sich an diesem Verfahren aktiv zu beteiligen.

„Bei diesem Verfahren werden wir darauf achten, dass das Verhältnis zwischen der Erfüllung von neuen Pflichten nach der IDD und der praktischen Umsetzung in der realen Versicherungsvermittlung gewahrt bleibt“, kündigte BVK-Präsident Michael Heinz laut Pressemitteilung an. Dabei werde man die Bafin davon überzeugen, „in ihrem revidierten Rundschreiben Handlungsmaximen zu entwerfen, die unseren Berufsstand nicht unverhältnismäßig belasten“, so Heinz.

Der IDD-Grundsatz der Vermeidung von Interessenkonflikten dürfe „auf keinen Fall dazu herhalten, die selbstständigen Vermittler einer Bevormundung durch die Versicherungsunternehmen zu unterstellen“, ergänzte der BVK-Chef.

Hintergrund: Das Schreiben soll für eine einheitliche Umsetzung der neuen Regeln für den Versicherungsvertrieb in die Aufsichtspraxis sorgen. Interessenten haben demnach noch 5 Wochen Zeit, sich zu dem Papier zu äußern.

Ausblick 2019: Wie wirkt sich der Brexit auf meine britische Lebensversicherung aus?
Werbung

Niedrige Zinsen, Kursschwankungen an den Aktienmärkten, regulatorische Änderungen und der sich nähernde Brexit haben das Jahr 2018 geprägt. Wie geht es weiter? Und welche Veränderungen erwarten britische Versicherer und ihre Kunden im deutschen Markt?

Das erklärt der Vertriebschef von Standard Life Deutschland, Christian Nuschele, im Gespräch mit dem Wirtschaftsmoderator Andreas Franik auf dem Parkett der Frankfurter Börse.

Aktienorientierte Altersvorsorge: Was bringen eigentlich Small Caps?
Werbung

Was genau sind sogenannte Small Caps? Und welche Vorteile bieten sie bei der aktienorientierten Altersvorsorge? Das verrät Michael Heidinger von Aberdeen Standard Investments. Hier geht es zum Interview mit Andreas Franik an der Börse Frankfurt.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
Werbung


Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.

Die Zukunftspläne von Standard Life unter dem Dach der Phoenix Gruppe
Werbung

Seit September 2018 gehört Standard Life der Phoenix Gruppe an. Erfahren Sie im Interview mit Susan McInnes, Chefin von Standard Life und Gruppendirektorin, mehr über die Pläne von Standard Life nach der Übernahme durch den neuen Inhaber.

Altersvorsorge neu gedacht
Werbung

Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.