Überschussbeteiligung 2017 Stuttgarter und Alte Leipziger senken Verzinsung deutlich

Sitz der Alten Leipziger in Oberursel bei Frankfurt/Main.
Sitz der Alten Leipziger in Oberursel bei Frankfurt/Main. © Alte Leipziger

Die ersten Deklarationen für Überschussbeteiligung und Gesamtverzinsung von Lebensversicherern sind da: Sowohl bei der Stuttgarter als auch bei der Alten Leipziger sinken die Werte deutlich. Hier kommen die Details.

| , aktualisiert am 01.12.2016 09:07  Drucken
Die Stuttgarter Lebensversicherung hat ihre Gesamtverzinsung von 3,51 Prozent in diesem Jahr auf 3,0 Prozent für 2017 gesenkt. Die Überschussbeteiligung liegt nun bei 2,3 statt 2,8 Prozent. Hinzu kommen die Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven und die Schlussüberschuss-Anteile.



 „Die Situation an den Kapitalmärkten hat sich mit noch niedrigeren Zinsen verschärft. Und es ist zu erwarten, dass die Niedrigzinsphase mit Blick auf die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) weiterhin anhalten wird“, erklärt Ralf Berndt, Vorstand Vertrieb und Marketing der Stuttgarter, den deutlichen Schritt nach unten.

Auch die Alte Leipziger Lebensversicherung hat Überschussbeteiligung und Gesamtverzinsung für 2017 gesenkt. Dort liegt die Gesamtverzinsung für 2017 bei 3,15 Prozent, in diesem Jahr waren es noch 3,70 Prozent. Die laufende Verzinsung beträgt im kommenden Jahr 2,65 Prozent (2016: 3,05 Prozent). Hinzu kommen für 2017 eine Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven in Höhe von 0,2 Prozent (2016: 0,35 Prozent) und der Schlussüberschuss von 0,3 Prozent (Vorjahr: 0,3 Prozent).

Die Alte Leipziger will auf die Marktentwicklungen reagieren und bietet ab dem kommenden Jahr eine neue Rentenversicherung an, die die Vorteile der klassischen und der fondsgebundenen Police verbinden soll. Das Produkt verbindet, je nach Kundenwunsch, Garantien mit der Möglichkeit zur Anlage in Aktien.

Abwärts geht es auch bei der Nürnberger. Die Gesamtverzinsung liegt für 2017 bei 3,06 Prozent (Vorjahr: 3,33 Prozent). Die Überschussbeteiligung hat sie auf 2,75 Prozent herabgesetzt (Vorjahr 3,0 Prozent). Der Schlussüberschuss beträgt rund 0,31 Prozent.
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