Beitragserhöhungen So können Kunden die Kosten der PKV im Griff behalten

Finanztip-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen.
Finanztip-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen. © Finanztip

Zum Jahreswechsel schnellen die Beiträge für PKV-Versicherte zuweilen stark nach oben. Gerade für ältere Versicherte kann es teuer werden. Mit ein paar Kniffen lässt sich die höhere Rechnung aber kompensieren und sogar drücken. Wie das geht, erklärt Finanztip-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen in seiner aktuellen Kolumne.

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Meist sind es nur ein paar Prozentpünktchen. Doch manchmal machen die Gesellschaften ernst und erhöhen die Prämien in ausgewählten PKV-Tarifen im zweistelligen Bereich, weiß Hermann-Josef Tenhagen zu berichten. Der Verbraucherexperte schreibt in seiner Kolumne auf Spiegel Online über einen Versicherten, dessen Beiträge zum kommenden Jahr um 51 Prozent steigen sollen.

Gerade Ältere über 60 Jahre zahlten manchmal bis zu 1.000 Euro für ihren privaten Krankenversicherungsschutz, so Tenhagen weiter. Zurück in die gesetzliche Kasse könnten sie nicht mehr, da ab 55 Jahren ein Wechsel per Gesetz fast unmöglich sei.

Trotzdem könnten die Versicherten etwas tun, meint Tenhagen und gibt folgende Tipps:

-    Den Versicherer anschreiben und nach passenden günstigeren Tarifen fragen. Eventuell nach einer Garantie, die den Beitrag nicht weiter steigen lässt.
-    Prüfen, welche Leistungen der alte Tarif enthält und auf welche man im Zweifel verzichten könnte.
-    Ergebnis dieser Überlegungen mit einem neutralen Berater klären.

Billig sei das nicht, aber  bei möglichen Ersparnissen im fünfstelligen Bereich durchaus lohnend.
Pfefferminzia HIGHNOON