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Analyse Ein Drittel der Lebensversicherer erwirtschaftet zu wenig

Ist Chefaktuar von Policen Direkt: Henning Kühl.
Ist Chefaktuar von Policen Direkt: Henning Kühl. © Policen Direkt

Laut einer aktuellen Analyse durch den Zweitmarktanbieter Policen Direkt müssen die Lebensversicherer hierzulande immer stärkeren Belastungen standhalten. Das hat Folgen: Bei 30 von 84 Unternehmen reichten die Erträge aus dem Kapitalanlage-Topf nicht, um die gesetzlich vorgeschriebenen Reserven zu bedienen. Sie müssten quersubventionieren, heißt es.

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Bei 30 von 84 Lebensversicherern hierzulande reichen die 2016 erwirtschafteten Erträge aus der Kapitalanlage nicht, um die Garantieverpflichtungen zu erfüllen und die gesetzliche vorgeschriebene Reserve zu bedienen. Das hat eine Untersuchung des Zweitmarktanbieters Policen Direkt ergeben.

„Unsere Analyse zeigt, dass die Belastung der Lebensversicherer stark zunimmt“, erklärt Henning Kühl, Chefaktuar von Policen Direkt. Tatsächlich kam dieses Problem im Vorjahr erst bei 20 Versicherern vor.

Aber:

Mit dem Lebensversicherungsreformgesetz hat der Gesetzgeber den Versicherern die Möglichkeit gegeben, ein negatives Kapitalergebnis auszugleichen. Etwa mit Risikogewinnen und Gewinnen aus Verwaltungskosten.

„Wir nehmen an, dass davon reger Gebrauch gemacht wird. Damit kann man sagen, dass Verwaltungskostengewinne immer mehr zu einem Zeichen für Finanzkraft und günstiges Wirtschaften werden“, so Kühl. „Kostengünstige Versicherer können ihren Kunden zudem bereits zu Vertragsbeginn attraktive Konditionen bieten – eine Grundvoraussetzung, um weiter am Markt bestehen zu können.“

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