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Der massive Protest von Versicherungsmaklern hat offenbar Wirkung gezeigt: Die künftige IDD-Richtlinie soll Vermittlern nun doch nicht mehr vorschreiben, wie sie ihre Vergütung zu gestalten haben. Das berichtet der Bundesverband Finanzdienstleistungen AfW unter Berufung auf Koalitionskreise. mehr

Makler sind weder zu Jahresgesprächen mit ihren Kunden noch zu einer Risikoanalyse übernommener Verträge verpflichtet, wenn kein akuter Anlass besteht. Das entschieden die Richter des Oberlandesgerichts Frankfurt. Hintergrund ist ein Fall, bei dem einem Versicherten Schmuck gestohlen wurde und dessen Makler die Versicherungssumme nicht an den aktuellen Wert angepasst hatte. mehr

Das 2018 in Kraft tretende Investmentsteuergesetz hat nicht nur weitreichende Auswirkungen auf die Besteuerung der Investmentfonds-Erträge. Auch die Besteuerung von Erträgen einer fondsgebundenen Lebensversicherung erfährt einen grundlegenden Wandel. Das hat gravierende Auswirkungen auf die Haftung von Beratern, erklärt Steuerberater Boris Reichenauer. mehr

Die Versicherungswirtschaft habe an dubiosen Cum-Ex-Geschäften mitverdient und diesen den Anschein von Seriosität verliehen – mit diesem Vorwurf sehen sich drei Versicherer konfrontiert. Im Kern geht es um die Frage, inwieweit eine VSH-Versicherung als Deckmäntelchen für Steuerbetrug missbraucht werden könnte – und ob die Versicherer heikle Steuerkonstrukte genauer prüfen müssen. mehr

Viele Makler beabsichtigen ein zweites Unternehmen zu gründen, damit sie den Status als Versicherungsberater erhalten können. Das ist deshalb wichtig, weil es das Umsetzungsgesetz zur IDD-Richtlinie verbietet, dass Vermittler Vergütungen direkt vom Verbraucher annehmen dürfen. Doch die sogenannte Zwei-Firmen-Lösung stößt bei vielen Industrie- und Handelskammern auf Bedenken, wie Rechtsanwalt Jens Reichow in seinem Gastbeitrag erklärt. mehr

Wenn sich Makler scheiden lassen wollen, kann das zu ungewollten Komplikationen führen. Denn der Wert der Maklerfirma oder des Maklerbestandes wird dann zum Spielball der Vermögensauseinandersetzung. Was man dagegen prophylaktisch tun kann, weiß Unternehmensberater Peter Schmidt. mehr

Als Finanzberater Percy Grüterich den Beitrag „Honorarvereinbarung wegen Sittenwidrigkeit für unwirksam erklärt“ auf pfefferminzia.de las, platzte ihm der Kragen: Der„Kollege“ nutze „das kleine Pflänzchen Honorarberatung“, um sich schamlos zu bereichern, während einige Makler, darunter auch er, dafür kämpften, dass dieser Weg Akzeptanz und Nachahmer findet, ärgert sich Grüterich in seinem Gastkommentar. Wie es anders geht, erklärt er hier. mehr

Viele Millionäre setzten auf einen Kapitalanlagefonds aus Luxemburg – doch hinterher war das Geld weitgehend weg. Offenbar fiel so mancher Anleger auf ein beigelegtes Schreiben rein, in dem es hieß, die Allianz würde bis zu 100 Millionen Euro zahlen, wenn es bei der „anwaltlichen und steuerlichen Beratung“ zu Verstößen käme. Doch das erwies sich offenbar als dreiste Lüge von Betrügern. mehr

Versicherungsmakler, die ihren Beschäftigten eine zusätzliche Vergütung über eine Provision zahlen, sollten deren Arbeitsverträge gründlich überprüfen. Dazu rät die Rechtsanwaltskanzlei Michaelis auf Basis eines Urteils des Bundesarbeitsgerichts, das zwei Klauseln für nichtig erklärt hat. Diese „Zeitbomben“ gelte es zu entschärfen, warnt die Kanzlei. Die Details erfahren Sie hier. mehr

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