Deutschlands Autofahrer ächzen unter steigenden Kosten. Das geht aus einer Umfrage der ADAC Autoversicherung hervor. Demnach verzeichnet eine enorme Mehrheit von 92 Prozent in den vergangenen Jahren gestiegene Kosten. Fast jeder Zweite spricht sogar von stark gestiegenen Kosten.
Für die Studie befragte das Institut Norstat zwischen dem 24. September und dem 2. Oktober 2025 insgesamt 1.052 Autofahrer ab 18 Jahren online, die beim Abschluss einer KFZ-Versicherung (mit-)entscheiden.
Auf die größten Kostentreiber angesprochen, fallen die gängigen Begriffe: Ausgaben für Wartung und Reparaturen (19 Prozent), die KFZ-Versicherung (21 Prozent) und natürlich der Sprit (58 Prozent).

Vor allem der letzte Teil sorgt immerhin für gute Nachrichten für die Umwelt. Denn 87 Prozent der Befragten fahren nun so, dass sie dabei Kraftstoff sparen. Und mehr als die Hälfte (57 Prozent) lässt das Auto häufiger stehen als früher.
Für die KFZ-Versicherung deutet die Umfrage hingegen auf ein eher bewegtes Jahresende hin. Denn um herauszufinden, ob es die nicht auch günstiger gibt, vergleichen 70 Prozent der Befragten KFZ-Versicherungen. Fast jeder zweite Autofahrer erwägt es, die Police zu wechseln. 40 Prozent wollen zumindest darüber nachdenken, und 6 Prozent haben sich sogar schon fest dazu entschlossen.

29 Prozent haben sich für einen Vertrag mit Werkstattbindung, auch Werkstatttarif oder Werkstattbonus genannt, entschieden. Dabei laufen Reparaturen über Werkstätten, mit denen der Versicherer zusammenarbeitet.
Bei der ADAC Autoversicherung merkt man die Wechselwilligkeit bereits. „Auch dieses Jahr wird es ein lebhaftes Wechselgeschäft geben. Aktuell erleben wir beim ADAC einen regelrechten Ansturm von Autofahrern, die sich Angebote für eine KFZ-Versicherung berechnen lassen“, sagt Vorstandschef Stefan Daehne.
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