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Ein Viertel der Manager plant den Kauf einer Cyberversicherung

Die Gefahr von Cyberangriffen treibt ein gutes Viertel der Manager hierzulande stark um. Sie wollen ihre Cybersicherheit erhöhen – unter anderem auch mit einer Cyberversicherung.
Mit KI können Hacker ihre Angriffsmethoden verfeinern. Firmen können sich über eine Cyberversicherung teilweise schützen.
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Mit KI können Hacker ihre Angriffsmethoden verfeinern. Firmen können sich über eine Cyberversicherung teilweise schützen.

Für 28 Prozent der Führungskräfte in Deutschland sind Cyberangriffe das größte Risiko fürs Unternehmen. Ebenso viele planen, in diesem Jahr in ihre Cybersicherheit zu investieren. Ein Viertel erwägt dabei auch, eine Cyberversicherung zu kaufen.

Das geht aus einer Umfrage des Spezialversicherers Beazley hervor, für die weltweit 3.500 Führungskräfte befragt wurden. 72 Prozent der befragten deutschen Führungskräfte glauben, dass ihre bestehenden Cyber-Schutzmaßnahmen derzeit ausreichen, um einen potenziellen Cyberangriff zu bewältigen.

Weitere 29 Prozent der Unternehmen in Deutschland planen, in neue Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) zu investieren, um ihre Resilienz zu verbessern. Allerdings setzen auch Cyberkriminelle die KI ein, um bestehende Techniken wie Phishing zu verfeinern und gleichzeitig neue Techniken zu entwickeln – etwa Deepfake-Angriffe.

„Die Professionalisierung von Hacker-Gruppen, die auch durch das Aufkommen neuer Technologien bedingt ist, läutet in Deutschland eine neue Ära von Cyberkriminalität ein. KI senkt die Einstiegshürden für Hacker und bietet ihnen die Möglichkeit sich primär auf den zu erbeutenden Profit zu konzentrieren“, warnt Gesine Froese, Leiterin Cyberrisiken in der DACH-Region von Beazley.

Folglich befänden sich viele Unternehmen in einem Wettlauf gegen die Zeit, um ihre Systeme zu sichern und in Cybersicherheit zu investieren. Eine Cyberversicherung könne hier laut Froese „eine wertvolle Rolle spielen, indem sie Expertise und ein entscheidendes Sicherheitsnetz bietet, damit Unternehmen dieser sich weiterentwickelnden Risikolandschaft mit Zuversicht begegnen können.“

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Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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