Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
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Theo Westarp zeigt im Video, wie man dank guter Beratung und kluger Ruhestandsplanung mehr finanziellen Spielraum für die schönen Dinge hat.
US-Präsident Donald Trump hat mal wieder zugeschlagen. Er hat mit einem Präsidentenerlass den Weg geebnet, um das milliardenschwere US-Altersvorsorgesystem 401(k) für riskantere Anlagen wie Kryptowährungen und Immobilien zu öffnen. Das berichteten unter anderem „ntv.de“ und Bloomberg. Ziel sei es, den mehr als 90 Millionen teilnehmenden Amerikanern höhere Renditechancen zu ermöglichen, auch wenn diese mit erheblichen Risiken verbunden sind.
Das 401(k)-System erlaubt es US-Arbeitnehmern, einen Teil ihres Bruttoeinkommens steuerbegünstigt für den Ruhestand anzulegen. Meist erfolgt das über den Arbeitgeber, der gemeinsam mit Anlageverwaltern sicherstellen muss, dass Investitionen im besten Interesse der Sparer und mit Umsicht erfolgen. Bisher fließen die Gelder vor allem in vergleichsweise sichere Staatsanleihen oder breit gestreute Indexfonds. Diese bieten zwar stabile, aber begrenzte Renditen.
Sven Ebert, Senior Research Analyse beim Flossbach von Storch Research Institute, hält das 401(k)-System für eines der erfolgreichsten Modelle der Altersvorsorge. Die hohe Transparenz ermögliche es den Menschen, „die ihnen übertragene Verantwortung in der Kapitalanlage wahrzunehmen“, lobt er. Sie mache die 401(k)-Pläne aus seiner Sicht zu einer Erfolgsgeschichte.
Allerdings setze dieses Modell voraus, dass Sparer ihre Verantwortung auch tatsächlich übernehmen wollen. Sie müssen laut Eber Fonds und Anbieter sorgfältig auswählen – und im Ruhestand der Versuchung widerstehen, das angesparte Kapital zu schnell auszugeben. Das gelingt nicht jedem. Doch ob man deshalb allen Teilnehmern den Zugang zu neuen Anlageformen verwehren sollte, bleibt umstritten.
Mehr Details zu Eberts Analyse des amerikanischen 401(k)-Systems, finden Sie hier.
Trump wies das US-Arbeitsministerium und weitere Behörden an, die Richtlinien für den Umgang mit den Altersvorsorgegeldern zu erneuern. Künftig sollen Anleger auch in alternative Investment-Optionen wie Digitalwährungen oder Immobilien investieren können. Hintergrund ist, dass bisher die Gefahr von Anlegerklagen bei Verlusten viele Arbeitgeber und Verwalter davon abhält, riskantere Investments anzubieten.
Kryptowährungen wie Bitcoin gelten als besonders volatil. Ihr Wert kann in kurzer Zeit stark steigen, aber ebenso schnell fallen. Dennoch drängen Finanzinvestoren und Krypto-Anbieter seit Jahren darauf, Zugang zu dem Anlagevermögen von rund 12,5 Billionen Dollar (etwa 10,7 Billionen Euro) in den 401(k)-Konten zu erhalten, berichtete beispielsweise die Nachrichtenagentur Bloomberg.
Trump, dessen Familie unter anderem mit dem sogenannten Trumpcoin selbst im Geschäft mit Digital-Token aktiv ist, hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, Kryptowährungen stärker in den US-Finanzmarkt integrieren zu wollen. Seitdem erließ er zahlreiche kryptofreundliche Gesetze wie jüngst den sogenannten Genius Act zur Stablecoin-Regulierung oder seine Pläne zur strategischen Bitcoin-Reserve.
Ob der aktuelle Schritt langfristig die Renditechancen der 401(k)-Altersvorsorge erhöht oder vor allem neue Risiken mit sich bringt, dürfte sich in den kommenden Jahren zeigen.
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