Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
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Die jahrelange Niedrigzinsphase und die anschließende abrupte Zinswende stellen manche Lebensversicherer vor Herausforderungen. Während einige Anbieter sich über stille Reserven freuen können, haben andere stille Lasten in ihren Bilanzen stehen. Teils sehr hohe.
„Die stillen Lasten bleiben für viele Anbieter ein zentrales Risiko“, sagt Sebastian Ewy, Senior-Analyst beim DFSI Deutschen Finanz-Service Institut. Die Rating-Agentur hat 34 Lebensversicherer gerade auf ihre Zukunftsfähigkeit abgeklopft. „Noch immer werden Altbestände aus der Niedrigzinsphase mit erheblichen Kursabschlägen gehandelt. Eine ungünstige Zinsentwicklung kann hier die Spielräume vieler Unternehmen empfindlich einschränken“, so Ewy weiter.
Laut der Analyse können aktuell nur einige wenige Versicherer von den höheren Zinsen neuer Anleihen profitieren, weil sie bereits stille Reserven ausweisen können oder kaum stille Lasten haben. Hannoversche und WWK nennt das DFSI hier als positive Beispiele: Sie hätten als „einzige Lebensversicherer deutschlandweit“ stille Reserven in ihren Bilanzen.
„Diese beiden Versicherer haben offenbar ihre Portfolios rechtzeitig angepasst, sodass sie nun stille Reserven ausweisen können“, so Ewy. „Dies zeigt, dass eine kluge Kombination aus vorsichtiger Steuerung der Anleihelaufzeiten und aktiver Portfolio-Optimierung auch in einem schwierigen Markumfeld mit abrupt steigend Zinsen Erfolg bringen kann.“
Für die Branche gebe es allerdings noch keine Entwarnung. Ewy: „Branchenweit werden die stillen Lasten derzeit auf rund 90 Milliarden Euro geschätzt – 15 Milliarden Euro mehr als vor Jahresfrist. Sie wirken damit weiterhin belastend, da sie die laufende Verzinsung der Kapitalanlagen mindern und die finanzielle Stabilität vieler Unternehmen einschränken.“
In einigen Fällen reichten selbst die vorhandenen Sicherungsreserven und die Auflösung der Zinszusatzreserve nicht aus, um die Bewertungsdefizite auszugleichen, warnt Ewy. Betroffen hiervon seien speziell Versicherer mit stark überalterten Kundenbeständen und damit hohen Garantiezinsen. Oder Anbieter mit einem Anleiheportfolio, dessen Verzinsung deutlich unter den aktuellen Marktzinsen liege.
Für das Rating haben die Analysten 34 Lebensversicherer bewertet, die zusammen mehr als 70 Prozent des Marktes abdecken. Untersucht haben sie die Unternehmen auf finanzielle Substanzkraft, Produktqualität und Servicequalität. Substanzkraft und Produktqualität fließen dabei mit je 40 Prozent in das Ergebnis ein, der Service mit 20 Prozent. Welche Kriterien dabei genau eine Rolle spielen, können Sie hier nachlesen.
Im Bereich „Substanzkraft“ schnitt die BL – die Bayerische mit der Note „Exzellent (0,8)“ am besten ab, gefolgt von der WWK mit „Exzellent (1,0)“. In Sachen „Produktqualität“ kamen dagegen Allianz, Continentale und WWK jeweils mit der Note „Exzellent (1,0)“ gemeinsam auf den ersten Platz. Und beim „Service“ wiederum kamen 13 Lebensversicherer mit voller Punktzahl ganz nach oben. Sie alle erhielten hier die Note „Exzellent (0,5)“.
In der Gesamtwertung aller drei Bereiche erreicht von 34 untersuchten Lebensversicherern – wie schon in den Vorjahren – nur die WWK die Bestnote „Exzellent (0,9)“. Die Lebensversicherer Europa und Ergo Vorsorge schrammen dagegen mit der Note „Sehr Gut (1,1)“ ganz knapp an der Bestnote vorbei.
Zudem wurden weitere drei Lebensversicherer von DFSI Ratings mit „Sehr Gut“ bewertet: Hannoversche (1,2), Continentale (1,3) und LV 1871 (1,4). Das Gros der Lebensversicherer mit 25 Unternehmen erhielt die Gesamtnote „Gut“ in Abstufungen von 1,6 bis 2,5. Drei Versicherer kamen über ein „Befriedigend“ (2,6 bis 2,9) nicht hinaus.

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