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„Ich habe zehn Tage von 5 bis 23 Uhr gearbeitet. Mehr konnte ich nicht erreichen und bin sehr zufrieden.“ Das sagt der Münsteraner Versicherungsmakler Klaus Hermann nach einer mehrtägigen Reise nach Malawi. Dort war er als Vorsitzender des Vereins tree4tree unterwegs (wir berichteten) und rief das neueste und bisher größte Projekt „Malawi Future Prospects“ ins Leben. Über 50 Termine, Besichtigungen von bereits gebohrten Brunnen und umgesetzten Aufforstungen, Gespräche mit Unternehmern, Hilfsorganisationen, Parlamentsabgeordneten, Chiefs der Dörfer und jungen Erwachsenen der malawischen St. Peter‘s Youth Organization standen auf dem Plan.
„Wir werden hier große Hilfe leisten, Arbeitsplätze schaffen und Entwicklungshilfe mit Natur- und Klimaschutz verbinden“, ist Hermann sicher. „Das könnte ein Vorbild für viele weitere Projekte und Organisationen werden.“ Denn Hilfe wird dort dringend benötigt. Sich in einem der ärmsten Länder der Welt zu bewegen, in dem die meisten Menschen von weniger als einem Dollar am Tag überleben müssen, sei für Hermann die bisher intensivste, beeindruckendste und gleichzeitig erschütterndste Erfahrung seines Lebens gewesen.
Besonders nachhaltig beeindruckte ihn, durch die Mülldeponie vor der malawischen Hauptstadt Lilongwe zu fahren und zu sehen, wie Kinder letzte Nahrungsreste aus dem bestialisch riechenden Mix aus Restmüll und Fäkalien fischten. Dieses Leid wolle er mit dem Projekt „Malawi Future Prospects“ mindern. Um für die jungen Menschen, die künftig vor Ort als Mitarbeiter und Freiwillige des Projektes aktiv werden, ebenfalls die eigene Situation zu verbessern, werden Kurse in Englisch, MS-Office sowie Land- und Forstwirtschaft angeboten.
Zudem wurden Stipendien und Mikrokredite ausgeschrieben. Es soll ein neues Büro mit Grundstück gefunden und als eine Art Gemeindezentrum eingerichtet werden. Dort finden Fort-, Weiterbildungen und zahlreiche andere Aktivitäten statt. Außerdem soll dort Getreide angebaut und Setzlinge für Aufforstungsprojekte selbst produziert werden. Damit sollen eigene Einkommen gesichert werden.
Auch die Strategie zur Aufforstung in der Region veränderte Klaus Hermann. Wo bisher weiträumig und in einzelnen Haushalten gepflanzt wurde, werden sogenannte „Micro Forests“ entstehen. Dabei handelt es sich um Flächen von weniger als einem Hektar, auf denen einige hundert Bäume gepflanzt und viel besser durch die Dorfgemeinschaften gepflegt und auch bezüglich der Überlebensrate überwacht werden können.
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