Zum Herbst der Reformen veröffentlicht der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung zehn Thesen zur Reform der Altersvorsorge. Das Papier soll – auch mit Blick auf die heute verkündeten Ergebnisse des Koalitionsausschusses – die politische Diskussion anfeuern und dazu beitragen, dass die Politik praxistaugliche Lösungen schneller umsetzt.
Das Ziel der zehn Thesen fasst der Verband wie folgt zusammen: mehr Renditechancen am Kapitalmarkt, einfache Prozesse, eine starke betriebliche Säule sowie Wahlfreiheit für Produkte und Vertriebswege.
„Deutschland hat kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem“, sagt Norman Wirth, Rechtsanwalt und Geschäftsführender Vorstand des AfW. „Altersvorsorge muss für die Menschen einfacher, renditestärker und verlässlich werden. Genau dafür stehen unsere zehn Thesen: weniger Bürokratie, mehr Wahlfreiheit und Beratung, die ankommt.“
Konkret wünscht sich der Verband von der Politik ein flexibles Altersvorsorgekonto statt Garantiezwang, eine entschlackte Riester-Förderung, betriebliche Altersversorgung (bAV) mit Opt-out – auch außerhalb der Tarifbindung –, weniger Bürokratie für kleine und mittlere Unternehmen und die „klare Einbindung unabhängiger Beratung“ und weiter: „Der ‚Herbst der Reformen‘ ist die Chance, jetzt die Weichen für Jahrzehnte zu stellen.“
Das vollständige Thesenpapier „Generationengerechte Altersvorsorge – AfW zum Herbst der Reformen 2025“ ist auf der Website des AfW abrufbar.
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