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„Gesundheit und Wohlergehen“ heißt Ziel 3 der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. „Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern“ lautet es konkreter auf der Internetseite www.17ziele.de. Die Corona-Pandemie, die seit März 2020 die Welt auf den Kopf stellte, sei zuletzt die größte Herausforderung in diesem Bereich gewesen und habe die Gesundheitssysteme weltweit belastet. Zudem seien die Ungleichheiten noch verstärkt worden, zum Beispiel beim Impfstoff.
„Die Corona-Pandemie wird noch Langzeitfolgen mit sich bringen, die über allgemeine psychische Probleme bis hin zu Long-Covid reichen werden“, stellt Cordula Seifert, Leiterin Kranken Leistung Gebühren- und Gesundheitsmanagement der INTER Versicherungsgruppe, fest.
„Neben den gesundheitlichen Auswirkungen weltweit hat die Pandemie auch gezeigt, wie fragil das Gesundheitssystem ist. Die Versorgung durch Fachkräfte litt sehr. Arbeiteten viele Menschen im Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung bereits vor der Pandemie an ihren Grenzen, verschärfte sich diese Situation noch. Zudem offenbarte sich die Abhängigkeit der Medizin von den asiatischen Ländern, allen voran China“, so Seifert. Viele Medikamente für chronisch Kranke habe es nicht gegeben, weil die Produktion aufgrund von Lieferproblemen stockte.
„Das Gesundheitsbewusstsein der Menschen allgemein nahm bereits vor der Pandemie zu und entwickelt sich seither weiter in diese Richtung. Viele wollen sich gesund ernähren, mehr bewegen und Stress reduzieren. Und wer bereits unter einer chronischen Krankheit leidet, ist oft bemüht, etwas zu tun, um diesen Zustand nicht zu verschlechtern oder vielleicht sogar zu verbessern“, sagt Seifert.
Private Krankenversicherer hätten ein ureigenes wirtschaftliches Interesse, die Krankheitskosten ihrer Versicherten so gering wie möglich zu halten. Sie würden daher ihre Kunden mit einem Gesundheitsmanagement unterstützen. Das besteht unter anderem aus einem Fallmanagement, einem Hilfsmittelmanagement, einem Arzneimittelmanagement sowie Telemedizin oder auch Apps. „Die INTER entwickelt zudem einen Gesundheitsratgeber, in dem sich Versicherte sowie Interessierte über aktuelle Gesundheitsthemen, Krankheiten sowie Therapiemöglichkeiten informieren können“, so Seifert.
Die Digitalisierung erlebt auch bei den Krankenversicherern einen großen Schub, zum Beispiel wurden Rückenschulen für Versicherte mit bestehenden Erkrankungen ins Internet verlegt. „Der Zulauf, den unser Rückenprogramm über acht Wochen während der Pandemie erlebte, war sehr stark und stärker als vorher“, sagte Seifert. „Auch das Gesundheitsportal verzeichnete vor der Corona-Krise eher wenige Zugriffe, wurde dann mit Beiträgen über das Arbeiten im Homeoffice, etwa auch zu dem schwierigen Thema des Abgrenzens zwischen privater und beruflicher Zeit, immer beliebter.“
Insbesondere die digitalen Angebote leisten einen Beitrag dazu, dass Krankenversicherer nicht nur dem nachhaltigen Ziel der Gesundheit näherkommen, sondern auch den Umweltaspekt unterstützen. „Patienten müssen nicht jedes Mal persönlich zum Arzt fahren, wenn sie eine Videoberatung in Anspruch nehmen. Auch die Reha-Beratung erfolgt telefonisch und das elektronische Postfach der Versicherten erspart das Ausdrucken und Versenden vieler Dokumente“, sagt Cordula Seifert.
Diese Leistungen sind nicht nur Vollversicherten vorbehalten. Auch diejenigen, die gesetzlich versichert sind und eine Zusatzversicherung abschließen, können digitale Services nutzen. „Zudem kann beispielsweise die INTER Zahnzusatzversicherung mit der bessergrün-Option abgeschlossen werden. Das bedeutet, für jeden abgeschlossenen Vertrag pflanzt bessergrün einen Baum und die Beiträge fließen in nachhaltige Kapitalanlagen“, erklärt Gesundheitsexpertin Seifert.
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