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Diese Fondspolicen sind besonders nachhaltig

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat untersucht, wie nachhaltig Fondspolicen sind. 162 Tarife kamen dabei unter die Lupe. Wer überzeugen konnte, lesen Sie hier.
Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat untersucht, wie nachhaltig Fondspolicen sind.
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Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat untersucht, wie nachhaltig Fondspolicen sind.

Zum fünften Mal in Folge hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) untersucht, wie nachhaltig Fondspolicen sind. 44 Anbieter und 162 Tarife in den Kategorien Privatrente, Basisrente und bAV kamen dabei unter die Lupe.

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Bei der Privatrente etwa konnten folgende Anbieter überzeugen:
  • Allianz
  • Alte Leipziger
  • Axa
  • Condor
  • Ergo Vorsorge
  • HDI
  • Helvetia
  • LV 1871
  • Neue Leben
  • Nürnberger
  • Signal Iduna
  • Standard Life
  • Stuttgarter
  • Swiss Life
  • Volkswohl Bund
  • Zurich

>>> Zu den vollständigen Rating-Ergebnissen geht es hier

Die Untersuchung zeige eine gewisse Stagnation im Bereich der Nachhaltigkeit, heißt es vom IVFP. Das sei unter anderem auf die zunehmende Komplexität der regulatorischen Anforderungen zurückzuführen, vermutet man.

„Wie so oft wird einem interessanten Thema durch starke Komplexität die Attraktivität genommen“, sagt Georg Goedeckemeyer, Leiter Rating beim IVFP. „Dennoch bleibt nachhaltige Geldanlage aus unserer Sicht hochgradig relevant und muss in die moderne Vorsorgeberatung integriert werden.“

Andreas Kick, Prokurist und Partner des IVFP, ergänzt: „Diese Komplexität der Regulierungen erschwert es Beratern und Kunden, ein zielorientiertes Beratungsgespräch über den Abschluss eines Altersvorsorgevertrages zu führen. Das liegt insbesondere an der für Kunden ungewohnten (und schwer vermittelbaren) Terminologie, deren Einordnung für Laien kaum möglich ist“.

Das Fondspolicen-Nachhaltigkeits-Rating des IVFP soll mehr Licht in den undurchsichtigen Markt von Fondspolicen bringen, die nachhaltig anlegen. Die Analysten verwenden dabei das im vergangenen Jahr eingeführte Bewertungsschema, das die Fondspaletten der untersuchten Tarife in die Kategorien „Aktiv“ und „Selektiv“ einteilt und anschließend im Benchmark-Verfahren bewertet.

„Aktiv“ versus „Selektiv“

Die Tarife der Kategorie „Aktiv“ sind auf kapitalmarktaffine Anleger ausgerichtet, die eine für sie optimale Allokation unter verschiedenen (Nachhaltigkeits-)Aspekten definieren möchten. Dazu ist eine große Fondsauswahl über verschiedene Länder, Themen, Regionen und natürlich Nachhaltigkeitsansätze hinweg erforderlich.

Dagegen sprechen Tarife der Kategorie „Selektiv“ jene Kunden an, die sich auf die „Hausempfehlung“ des jeweiligen Versicherers verlassen möchten und deshalb eine stärker selektierte Fondsauswahl bevorzugen.

Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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