Vor allem die eigene Altersvorsorge ist und bleibt das Sparziel Nummer 1 der Deutschen. 58 Prozent der Befragten gaben dies bei einer aktuellen Studie zu ihrem Sparverhalten so an. Für die Studie hat das Team des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen knapp 2.000 Personen ab 14 Jahren befragt.
Hinweis: Die Zahl in Klammern besagt, wie viele Personen diesem Sparziel zugestimmt haben. Die Befragten konnten alle für sie zutreffenden Sparziele auswählen. Daher ergibt sich als Summe ein Wert über 100 Prozent.
Hinter dem Spitzenreiter „Altersvorsorge“ belegt der „Konsum“, verstanden als Sparen für spätere größere Anschaffungen, den zweiten Platz. Auch im Vorjahr haben 45 Prozent der Befragten dieses Sparziel auf Platz 2 gewählt. Das Sparmotiv „Wohneigentum“ kommt im Vergleich zum Vorjahr auf ein Plus von einem Prozentpunkt und nimmt mit 43 Prozent wieder Platz 3 ein.
„Zwar sind die Immobilienpreise nach wie vor hoch“, erklärt Christian König, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Privaten Bausparkassen. Die Menschen seien aus seiner Sicht aber „nicht bereit, ihren Traum von eigenen vier Wänden aufzugeben“. Und sie wissen laut König, dass es für Normalverdiener schwierig wird, ohne Eigenkapital einen Hauskredit zu erhalten. Daher sparen sie für ihr Wohneigentum, sodass die Rubrik auf Platz 3 der Sparziele landet.
Die größte Änderung, dieses Mal allerdings in die gegenteilige Richtung, ergab sich bei der Kapitalanlage der Befragten. Das Team von Kantar fragte hier unter anderem nach dem Kauf von Investmentfonds, Aktien, festverzinslichen Wertpapieren und Kapitallebensversicherungen. In diesem Jahr geben nur 32 Prozent der Befragten an, dass sie für diese Produkte Geld sparen. Im vergangenen Jahr waren es noch 40 Prozent.
Das Sparmotiv „Notgroschen“ liegt leicht abgeschlagen auf dem fünften Platz. Nur 6 Prozent der Befragten legen dafür Geld zur Seite. Was überrascht, ist, dass nur 4 Prozent der Befragten für die Ausbildung ihrer Kinder Geld ansparen, kann diese ja auch schnell viel kosten. Bei der Sommerumfrage vom vergangenen Jahr waren es mit 2 Prozent der Befragten sogar noch weniger.
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