Exchange Traded Funds (ETFs) erfreuen sich zunehmender Beliebtheit in Deutschland. Auch über die meisten Fondspolicen kann in die börsennotierten Investmentfonds mittlerweile investiert werden. In einer Umfrage der US-Fondsgesellschaft Franklin Templeton geben drei Viertel der in Deutschland befragten Bürger an, von ETFs gehört zu haben.
Wenn es allerdings darum geht, was ETFs eigentlich sind und wie sie funktionieren, sieht es eher düster aus. Im Durchschnitt bewerten die Umfrageteilnehmer ihr eigenes Wissen zu ETFs auf der Schulnotenskala von 1 bis 6 mit einer 4,5 – also gerade noch ausreichend. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) bezeichnet ihr Wissen als unzureichend, während nur 12 Prozent es als gut oder sehr gut einschätzen.
Dabei gibt es recht deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern, Altersgruppen und Einkommensklassen. Männer geben deutlich häufiger als Frauen an, dass sie ETFs erklären können. Auch jüngere Befragte im Alter von 18 bis 34 Jahren sowie Haushalte mit höherem Einkommen bewerten ihr Wissen positiver.
ETFs werden zunehmend als zentrales Instrument für die langfristige Altersvorsorge angesehen. 43 Prozent betrachten sie als wichtigen Baustein dafür. Allerdings halten nur etwa drei von zehn Befragten derzeit indexierte ETFs, also ETFs, die einen Index nachbilden.
Wer bereits dabei ist, investiert gern regelmäßig: Drei Viertel der ETF-Anleger nutzen Sparpläne, bei den 18- bis 34-Jährigen sind es sogar über 80 Prozent.
Das in Deutschland noch sehr junge, aber stark wachsende Segment der aktiv gemanagten ETFs ist deutlich weniger bekannt. Nur ein Drittel der Befragten, die ETFs kennen, weiß, dass es solche Produkte gibt.
Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.