Der Vergleichsplattformanbieter Verivox hat untersucht, wer in Deutschland einen SUV (Sport Utility Vehicle) fährt. Dazu wurden die über Verivox abgeschlossenen KFZ-Versicherungen der vergangenen 24 Monaten ausgewertet. Das Ergebnis: Bei Babyboomern – das sind für Verivox die zwischen 1955 und 1964 Geborenen – sind die großen Fahrzeuge besonders beliebt.
Die SUV-Quote der heute 62- bis 71-Jährigen liegt laut Analyse 32 Prozent über dem Gesamtschnitt. In den nachfolgenden Generationen sinkt der Anteil dieser Fahrzeugklasse kontinuierlich. Am geringsten ist der SUV-Anteil in der Gen Z (Geburtsjahrgänge1997 bis 2010), er ist nicht einmal halb so hoch wie der Durchschnitt.
Auch die älteren Autofahrer, also die vor 1955 Geborenen, mögen SUVs. Hier liegt die Quote mit 29 Prozent über Gesamtschnitt fast so hoch wie bei den Boomern.
Besonders bei Ruheständlern (die der Vorgängergeneration der Boomer und zum Teil der Boomer-Generation zuzuordnen sind) sind SUVs beliebt. Hier liegt die Quote ebenfalls 32 Prozent über dem Durchschnitt.
Weitere Ergebnisse: Die Eigenheimquote unter SUV-Fahrern ist überdurchschnittlich hoch. Und der Neuwert der über Verivox versicherten SUV liegt um rund 10.600 Euro höher als bei Autos anderer Klassen.
Das könne am Alter der Autos liegen, mutmaßt Verivox. Denn die SUV sind im Schnitt sechs Jahre jünger als andere Fahrzeuge und die Fahrzeugneupreise sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Mal eben aus der Portokasse werden die SUVs meist nicht bezahlt. Sie sind doppelt so häufig kreditfinanziert und viereinhalbmal so häufig geleast wie andere Autos.
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