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Der Weg vom AOler und Strukturvertriebler zum Makler ist kein leichter. Was es dafür alles zu beachten gibt, erfahren Sie in unserem neuen eMagazin – jetzt mit vier neuen Artikeln!
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Im Werben um Fachkräfte locken Unternehmen mit betrieblichen Konzepten für Altersvorsorge, Krankenversicherung, Arbeitskraftabsicherung und auch Pflegeversicherung. Das hat auch erhebliches Potenzial für Vermittler, wie wir im eMagazin berichten.
Seit dem 8. Mai 2026 ist es beschlossene Sache: Mit dem Altersvorsorgereformgesetz verabschiedet sich Deutschland vom bisherigen Garantiemodell der Riester-Förderung und öffnet sich dem Kapitalmarkt. Das Herzstück der Reform ist ein Vorsorgeprodukt mit einer neuen Fördersystematik, die folgende Punkte beinhaltet:
Die Logik der Reform ist klar: Das bisherige System der geförderten Altersvorsorge war auf Sicherheit ausgelegt – und genau das wurde ihm zum Verhängnis. In Zeiten niedriger Zinsen hat das Garantiemodell kaum noch Rendite erwirtschaften können. Mit der Altersvorsorgereform stellt die Politik die private Vorsorge ab 2027 auf ein neues Fundament. Erstmals wird in Deutschland ein gefördertes Altersvorsorgedepot ohne Garantie- und Verrentungspflicht eingeführt.
Doch dieser Schritt hin zum Kapitalmarkt bringt auch neue Anforderungen. Nicht nur für Anlegerinnen und Anleger, sondern vor allem für diejenigen, die sie beraten. Wer Menschen ohne Wertpapiervorwissen für ein kapitalmarktbasiertes Vorsorgeprodukt gewinnen möchte, muss erklären können, was an den Märkten gerade passiert.
Das Reformgesetz schafft den gesetzlichen Rahmen für das Altersvorsorgedepot, doch viele Detailfragen sind noch ungeklärt: Wie sieht die Produktlandschaft aus? Ist ein Übertrag von Riester in das neue Altersvorsorgedepot immer sinnvoll? Was leistet das Standardprodukt im Vergleich zu komplexeren Angeboten? Fragen, die in der Beratungspraxis nicht mehr zu umgehen sind.
Klar ist dabei schon: Für Vermittlerinnen und Vermittler liegt in der Reform eine echte Marktchance. Sie können künftig eine Zielgruppe ansprechen, die mit Riester bislang wenig anfangen konnte, aber trotzdem von staatlicher Förderung profitieren möchte. Lassen Sie mich den Spagat so zusammenfassen: Deutschland verlässt vertraute Pfade und öffnet sich dem Kapitalmarkt. Das schafft neue Möglichkeiten, stellt aber auch bestehende Strukturen und Beratungsansätze auf den Prüfstand.
Die Reform ist da. Für Maklerinnen und Makler heißt das: Wer sich frühzeitig mit den neuen Regelungen vertraut macht, die veränderte Produktlandschaft versteht und seine Kapitalmarktkompetenz ausbaut, wird gestärkt aus diesem Wandel hervorgehen. Wer abwartet, riskiert, abgehängt zu werden.
Genau diesen Wandel in seiner ganzen Tiefe beleuchtet das digitale Altersvorsorgeforum 2026, das das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) gemeinsam mit Ampega am 21. Mai 2026 veranstaltet.
Unter dem Motto „Zwischen Altersvorsorgedepot und Kapitalmarkt: Neue Spielregeln für die Beratung?“ kommen Expertinnen und Experten aus Regulatorik, Fondswirtschaft, Maklerverbänden und Versicherungswirtschaft zusammen, nicht um über die Reform zu philosophieren, sondern um praxisnahe Antworten zu liefern. Das Altersvorsorgeforum 2026 am 21. Mai 2026 von 09:30 bis 12:00 Uhr bietet dafür den richtigen Rahmen. Mehr Infos und die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es hier.
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