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Im Werben um Fachkräfte locken Unternehmen mit betrieblichen Konzepten für Altersvorsorge, Krankenversicherung, Arbeitskraftabsicherung und auch Pflegeversicherung. Das hat auch erhebliches Potenzial für Vermittler, wie wir im eMagazin berichten.
Die große Altersvorsorgereform mag ganz gut sein. Sie ist aber nicht perfekt. Denn sie birgt Streitpunkte, zu denen sogar einige Branchenverbände über Kreuz liegen. Wie sehen denn die Deutschen das? Mit freundlicher Hilfe durch das Marktforschungsinstitut Yougov gingen wir der Sache nach. An der Umfrage nahmen 2.164 erwachsene Menschen in Deutschland bevölkerungsrepräsentativ vom 13. bis 18. Mai teil.
Zunächst geht es darum, wie weit verbreitet Riester-Verträge derzeit überhaupt sind. Das Ergebnis entspricht durchaus den Eindrücken, die man aus Presse und Statistik gewinnen kann. Denn 49 Prozent der Befragten haben ausdrücklich keinen Riester-Vertrag. Weitere 7 Prozent wissen es nicht oder sagen es nicht.
14 Prozent indes sparen aktuell in einen Riester-Vertrag, weitere 5 Prozent haben ein Exemplar, das gerade ruht. Die restlichen Befragten sind schon in Rente.
Gerade letzterer Umstand legt nahe, für die anderen beiden Fragen Rentner auszuschließen. Bleiben somit 1.210 Befragte, die in Lohn und Brot stehen und deshalb vorsorgen sollen, und 220 sonstige nicht Erwerbstätige, die trotzdem vorsorgen könnten.
>>> Achtung, Wissen! Am 12. Mai 2026 haben Stimmen aus Vertrieb, Versicherung, Investment und Verband eineinhalb Stunden lang Klartext zur Altersvorsorgereform 2027 gesprochen. Die vollständige Aufzeichnung und die wichtigsten Erkenntnisse finden Sie hier.
Nun zu den Streitpunkten. Den größten Ärger in der Rentenreform handelte sich die Regierung damit ein, dass sie selbst ein staatliches Standarddepot auflegen will. Der Staat zugleich als Spieler und Schiri? Würden die Menschen das überhaupt annehmen?
Unsere Befragten hatten einige Aspekte zur Auswahl und durften alle ankreuzen, die für sie passen. Aber: 30 Prozent können sich generell nicht vorstellen, in das staatliche Depot einzuzahlen. 11 Prozent wissen oder sagen es nicht.
Konkret lautete unsere Frage: Könnten Sie sich grundsätzlich vorstellen, Ihre private Altersvorsorge im Rahmen eines staatlichen Fonds anzulegen?
1 Prozent kann sich das vorstellen, stellt aber andere Bedingungen, wovon sich die meisten um Sicherheit drehen. Hier sind einige der genannten:
Zuweilen fordern die Befragten auch ausgefallene Dinge, zum Beispiel diese:
Der zweite Knackpunkt ist die Frage, ob Altersvorsorge auch ohne Beratung abschließbar sein soll. Ein Aspekt, über den zum Beispiel der Berufsverband BVK und der Versichererverband GDV geteilter Meinung sind.
Unsere Umfrage zeigt, dass jeder fünfte Befragte (20 Prozent) die geförderte Altersvorsorge „eher ohne Beratung“ abschließen würde. Und jetzt kommt die Steilvorlage für Makler und alle weiteren Vermittler: Fast jeder Zweite (48 Prozent) würde „eher mit Beratung“ zugreifen. Für 20 Prozent kommt die ganze Sache nicht in Frage, und alle übrigen enthalten sich der Angabe.
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