Bilanz

Harvey, Irma, Maria & Co. kosten Versicherer 136 Milliarden Dollar

Wozu die Natur fähig ist, haben die Amerikaner in diesem Jahr am eigenen Leib erfahren: Hurrikans wie Harvey, Irma und Maria sowie zahlreiche Waldbrände haben Städte verwüstet und Menschen ihres Hab und Guts beraubt. Die entstandenen Schäden schätzt der Rückversicherer Swiss Re auf 136 Milliarden US-Dollar.
© Getty Images
Schäden nach Hurrikan Irma in Florida: Für die Versicherer weltweit war 2017 ein teures Jahr.

Das Naturkatastrophenjahr 2017 hat vor allem die USA hart getroffen: Hurrikans, Waldbrände und weitere Stürme sorgten insgesamt für Schäden in Höhe von 306 Milliarden US-Dollar (circa 158 Milliarden Euro). Versichert waren davon rund 136 Milliarden Dollar (circa 115 Milliarden Euro). Das hat die Schweizer Rückversicherung Swiss Re errechnet, wie Spiegel Online berichtet. Scheinbar ist das der drittgrößte Wert seit 1970.

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Schaut man differenziert auf die stärksten Hurrikans (Irma, Harvey und Maria), kamen laut Swiss Re in den USA und der Karibik Schäden in Höhe von 93 Milliarden Dollar (circa 78,5 Milliarden Euro) zusammen. Weltweit kamen mehr als 11.000 Menschen bei Naturkatastrophen ums Leben oder werden vermisst.

Aber auch in Deutschland ging es dieses Jahr sehr stürmisch zu.

Die Herbststürme kosten die Versicherer ebenfalls Millionen. In ersten Bilanzen schätzten Experten die Schäden von Sturm Herwart (November) auf rund 250 Millionen Euro. Sturmtief Thomas (Februar) verursachte Schäden von rund 100 Millionen Euro (wir berichteten) und Sturm Xavier (Oktober) richtete Verwüstungen an, für welche die Versicherer wohl rund 200 Millionen Euro zahlen müssen (wir berichteten).

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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