Aegon Ruhestandsstudie 2015

Hausfrauen und -männer sorgen nur schlecht fürs Alter vor

Menschen in Familienzeit müssen besser fürs Alter vorsorgen, zeigt eine aktuelle Studie. Denn 48 Prozent sind sich unsicher, ob sie mit ihrem Einkommen später mal ein komfortables Leben führen können.
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Vater beim Füttern seines Kindes: Hausmänner und -frauen vernachlässigen oft die Altersvorsorge.

Für die Aegon Ruhestandsstudie 2015 hat der Versicherer 16.000 Menschen in 15 Ländern befragt, darunter 1.600 Menschen in Familienzeit. Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, die finanzielle Absicherung im Ruhestand bisher nicht geplant zu haben, nur 32 Prozent der Befragten fühlen sich „sehr verantwortlich“ dafür, selbstständig für ein ausreichendes Einkommen im Ruhestand vorzusorgen.

Entsprechend pessimistisch schauen manche Befragte in die Zukunft. Nur 60 Prozent verbinden den Ruhestand mit positiven Begriffen; negative Wörter wie Armut, Unsicherheit oder Krankheit nennen Menschen in Familienzeit laut Studie viel häufiger. 48 Prozent aller Befragten sind außerdem unsicher, ob sie im Alter ein komfortables Leben führen können. Fast zwei Drittel der Hausfrauen und -männer geben an, dass das Einkommen des Partners im Ruhestand für sie „sehr wichtig“ oder „extrem wichtig“ sein wird, bei Berufstätigen liegt der Anteil bei 41 Prozent.

Besorgniserregend sei nicht nur die Tatsache, dass das eigene Einkommen in der Regel nicht ausreiche, um sich selbst und die Familie zu versorgen. Menschen, die zuhause bleiben, hätten auch oft nur einen geringen Anspruch auf gesetzliche Rente und in der Regel keinen Zugang zu betrieblichen Altersvorsorgemodellen. Damit seien sie nahezu vollständig auf eine eigenständig finanzierte Absicherung für das Alter angewiesen, heißt es in der Studie weiter.

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