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Der Weg vom AOler und Strukturvertriebler zum Makler ist kein leichter. Was es dafür alles zu beachten gibt, erfahren Sie in unserem neuen eMagazin – jetzt mit vier neuen Artikeln!
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Im Werben um Fachkräfte locken Unternehmen mit betrieblichen Konzepten für Altersvorsorge, Krankenversicherung, Arbeitskraftabsicherung und auch Pflegeversicherung. Das hat auch erhebliches Potenzial für Vermittler, wie wir im eMagazin berichten.
Die Versicherungsbranche experimentiert fleißig mit künstlicher Intelligenz (KI) – doch der Nutzen bleibt für die meisten aus. Das zeigt der aktuelle World Property & Casualty Insurance Report 2026 des Capgemini Research Institute. Nur 10 Prozent der Schaden- und Unfallversicherer setzen KI wirklich erfolgreich ein. Der Rest steckt in Pilotprojekten fest.
Warum? Weil viele Unternehmen schlicht nicht messen, was ihre KI-Initiativen bringen. 42 Prozent der Versicherer erfassen keine entsprechenden Kennzahlen. Ohne Daten kein Lernen – und kein Weiterkommen.
Ein strukturelles Problem verschärft die Lage: Im Schnitt fließen 72 Prozent der KI-Budgets in Technologie und Infrastruktur. Für Schulungen, Change Management und neue Arbeitsweisen bleiben gerade mal 28 Prozent übrig. Die Systeme werden besser – die Organisation hält nicht Schritt.
Das spüren die Mitarbeiter direkt: Fast die Hälfte derer, die KI-Tools täglich nutzen, berichtet, dass sich ihr Arbeitsalltag auch nach 18 Monaten kaum verändert hat. Und 55 Prozent der Unternehmen wissen schlicht nicht, wer bei ihnen eigentlich für KI verantwortlich ist.
Eine kleine Gruppe zeigt, was möglich ist. Capgemini nennt sie „Intelligence Trailblazers“ – Versicherer, die KI nicht als Werkzeug betrachten, sondern als Kernkompetenz. Sie investieren fast viermal häufiger in echtes Change Management, verankern KI in Stellenbeschreibungen und schaffen damit klare Verantwortlichkeiten. Das zahlt sich aus: drei Jahre höheres Umsatzwachstum von bis zu 21 Prozent, Aktienkurs plus 51 Prozent.
Neben der Technik ist auch die menschliche Seite eine Baustelle. 43 Prozent der Belegschaft nennen Jobsicherheit als größte Sorge. Nur 14 Prozent haben eine klare Vorstellung davon, wie KI in ihre Arbeit passen soll. Wer das ignoriert, wird mit KI-Einführungen scheitern – egal wie gut die Technologie ist.
Die Botschaft des Reports ist eindeutig: KI allein reicht nicht. Wer dauerhaft davon profitieren will, braucht Strategie, Struktur und Menschen, die mitgenommen werden.
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