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Greenwashing, also wenn Firmen nur vorgeben, nachhaltig zu agieren, das aber in Wirklichkeit nicht stimmt, verunsichert Anleger. Denn eigentlich wollen viele mit ihren Investitionen am Kapitalmarkt Gutes tun und in Unternehmen investieren, die Klima- und Umweltschutz berücksichtigen. Doch Greenwashing von Produkten an den Finanzmärkten macht es Anlegern unnötig schwer, diesem Wunsch nachzugehen. Zu diesem Fazit gelangen die Aktivisten von Finanzwende in einer aktuellen Studie.
Ein typisches Beispiel für Greenwashing in der Finanzbranche ist das folgende: Vermeintlich grüne Publikumsfonds halten große Anteile an Öl- und Gaskonzernen in ihren Portfolios. Sie bezeichnen sich aber dennoch als nachhaltige Geldanlageprodukte.
Öffentliche Berichte, Beschwerden an Aufsichtsbehörden und Aktivismus in den Tagen unmittelbar vor oder nach dem Event haben laut der Studie kaum einen messbaren Effekt auf die Firmen.
Anders sieht es aus, wenn sich eine Finanzaufsicht wie die Bafin in das Geschehen einmischt.
Solche Kursbewegungen setzen das Management also unter Druck, ihr Verhalten zu ändern.
Die Studienautoren von Finanzwende kommen daher zu dem Schluss: Eine aktive Finanzaufsicht ist einer der wichtigsten Hebel, um Greenwashing zurückzudrängen.
Warum Ermittlungen der Aufsicht zu niedrigeren Kursen führen, erklären die Aktivisten wie folgt: Wenn Investoren damit rechnen, dass der Greenwashing-Fall dem Unternehmen finanziell schadet, verkaufen einige die Aktie und der Börsenkurs sinkt.
Denn die Investoren beziehen diese neue Informationen in die Zukunftsaussichten des Unternehmens ein. Sie bewerten etwa, ob ein Greenwashing-Fall einem Unternehmen in Zukunft finanziell schaden könnte und reagieren entsprechend.
Derzeit tut sich einiges bei den gesetzlichen Regeln für grüne Geldanlagen. Klarere Anforderungen könnten künftig aus Sicht der Aktivisten von Finanzwende dazu beitragen, dass Anleger nachhaltige Finanzprodukte besser erkennen und einordnen können.
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