Da zeigen sich die Analysten nicht sehr zufrieden: Nur 13,9 Prozent der Tarife erreichen im aktuellen Unfallversicherungs-Rating von Franke und Bornberg die Höchstnote FFF+ (hervorragend). Allerdings sind es mehr als im Vorjahr.
Das diesjährige Rating umfasst 474 Unfallversicherungen von 86 Anbietern. Im Vorjahr waren es noch 486 Tarife von 93 Versicherern. Seit dem Neustart im Jahr 2024 prüft Franke und Bornberg alle Produkte nach einheitlichen Kriterien in einer einzigen Gruppe. Zusätzlich hat es die Bewertung von Sofortleistungen und Schmerzensgeld nach Unfällen in getrennte Bereiche geteilt und somit nachgeschärft.
Damit steigt die Zahl der Untersuchungsbereiche von 18 auf 19, die Zahl der Detailkriterien von 62 auf 66. Grundlage sind ausschließlich Versicherungsbedingungen und verbindliche Verbraucherinformationen, keine Selbstauskünfte.
Ein paar Zahlen zu den Ergebnissen. Der Rating-Spiegel zeigt zunächst, wie breit sich das alles verteilt. Immerhin landen 20 Tarife (4,2 Prozent) in der schlechtesten Note F- und weitere 25 Tarife nur eine Stufe darüber. Man sollte also genau hinschauen, was man wählt. Aber das sollte ohnehin selbstverständlich sein. 28 der 86 bewerteten Versicherer bieten mindestens einen Tarif mit der Bestnote FFF+ an, mehr als im Vorjahr (25 von 93 Versicherern).

„Dass in diesem Jahr mehr Versicherer einen Tarif in der Spitzengruppe platzieren, obwohl der Markt insgesamt kleiner wird, zeigt: Qualität und Selektion schließen sich in der Unfallversicherung nicht aus“, sagt Christian Monke, Leiter Ratings Gesundheit und Private Risiken.
Alle Ratings zur Unfallversicherung nebst Rating-Kriterien können Sie kostenfrei hier abrufen.
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