Der Hamburger Senat, bestehend aus SPD und Grünen, will Beamten den Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung erleichtern (wir berichteten). Diese Reformvorschläge kommen unterschiedlich gut an.
Die CDU-Opposition in der Bürgerschaft kritisierte die Pläne als „trojanisches Pferd“ zur schleichenden Einführung einer „Einheitsversicherung“, wie das Ärzteblatt berichtet. Es sei ein gezieltes Manöver, um vor Beginn der Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD im Bund „einen Pflock“ einzuschlagen, erklärte die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Birgit Stöver.
Die Gewerkschaft Verdi indes sieht das Vorhaben als „echten Fortschritt“. Der Grund: Familienmitglieder von Beamten könnten sich so auch in der GKV kostenlos mitversichern, wenn sie nichts verdienen. Landesbezirkschef Berthold Bose rief andere Länder und den Bund nun auf, Hamburg zu folgen: „Das wäre wünschenswert.“
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