Sport macht fit, aber manchmal landet man danach auch in der Notaufnahme. Für das Jahr 2025 zählt die aktuelle Ergo Unfallstatistik 6.487 Sportunfälle. Das sind ungefähr so viele wie im Jahr zuvor.
Nach wie vor führt Fußball das Feld der Sportarten mit dem höchsten Unfallrisiko an. Mit 2.308 gemeldeten Unfällen entfallen knapp 36 Prozent aller Fälle auf den Tretsport – trotz eines leichten Rückgangs von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittliche Leistung je Unfall liegt bei 4.806 Euro, berichtet die Ergo.
Auf Platz zwei klettert der Skisport (inklusive Skibob) mit 1.001 Unfällen (15 Prozent) – ein Plus von 7,8 Prozent. Harter Kunstschnee, verengte Pisten durch Schneemangel und volle Abfahrten sorgen für mehr Stürze und Kollisionen. Mit durchschnittlich 7.224 Euro pro Unfall ist Skifahren zugleich die teuerste Sportart im Ranking.
Bronze geht an das Fahrradfahren mit 579 Fällen (9 Prozent). Hier gab es einen deutlichen Rückgang der Falle von 15,4 Prozent. Ob verbesserte Sicherheitstechnik dahintersteckt, bleibt abzuwarten. Die durchschnittliche Leistung pro Unfall beträgt 6.136 Euro.
Die Plätze vier und fünf belegen Handball mit 189 Unfällen und Reitsport mit 162 Fällen. Beim Reiten sind die Unfallzahlen zwar vergleichsweise niedrig, die Folgen sind aber häufig schwerwiegender als in anderen Sportarten.
Für Makler ist diese Statistik ein Gesprächsargument: Sportbegeisterte Kunden – und das sind in Deutschland viele – sind über die gesetzliche Unfallversicherung im Freizeitbereich nicht abgesichert. Eine private Unfallversicherung schließt diese Lücke.
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