Expertinnen und ein Experte geben Tipps

Das hilft wirklich gegen den Gender Pension Gap

Der Gender Pension Gap, also die Rentenlücke von Frauen, existiert seit Jahren und hat viele komplexe Ursachen. Wir haben uns bei zahlreichen Expertinnen und einem Experten umgehört, was die Lücke beseitigen kann – und was die Profis Frauen in Bezug auf ihre Finanzen raten.
Frau hält vor Frauen einen Vortrag über Finanzen: Was ist nötig, um den Gender Pension Gap zu beseitigen? Wir haben uns unter Expertinnen umgehört.
© picture alliance / dpa Themendienst | Monique Wuestenhagen
Eine Frau hält vor anderen Frauen einen Vortrag über Finanzen: Was ist nötig, um den Gender Pension Gap zu beseitigen? Wir haben uns umgehört.

Seit Jahren gibt es immer wieder erschreckende Zahlen zum Gender Pension Gap, also die geschlechterspezifische Rentenlücke zwischen Männern und Frauen. Zuletzt bekamen Frauen zwischen 27 und 40 Prozent weniger Alterseinkünfte als Männer, zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Die Krux dabei ist, dass sich viele Frauen ihrer Rentenlücke gar nicht bewusst sind. Und Frauen, denen das klar ist, unterschätzen die Höhe ihrer fehlenden Rente.

Absolut nachvollziehbar, haben viele Frauen mit Job, Care-Arbeit und Kindererziehung ohnehin schon alle Hände voll zu tun. Aber es ist dennoch bitter, nicht nur für die Frauen, sondern auch für die gesamte Gesellschaft. Es müssen also dringend Lösungen her.

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Wir wollten es genauer wissen und haben die folgenden Expertinnen und Experten

  • Hanne Borst, Aktuarin DAV/IVS und Managing Director Retirement, Head of Retirement Germany bei Willis Towers Watson,
  • Ines Freiboth, Inhaberin einer Allianz-Agentur, 
  • Katrin Fuchs, Coach und Beraterin für Vereinbarkeit von Lebensphasen und Beruf, feministische und gleichberechtigte Elternschaft, Mitinitiatorin der Initiative unpaidcarework“,
  • Dr. Birgit Happel, Geldbiografien® Expertin Finanzbildung & Finanzielle Gleichstellung, Keynote-Speakerin,
  • Verena Kienel, Head of Sustainability Research bei Ökoworld,
  • Dr. Henriette Meissner, Geschäftsführerin Stuttgarter Vorsorge-Management, und Per Protoschill, Geschäftsführer Stuttgarter Vorsorge-Management,
  • Martina Pophal, Journalistin, Moderatorin, Multiplikatorin,
  • Ute Thoma, Leiterin Unternehmens-Vorsorgewelt bei der Bayerischen,
  • Dr. Carolin Weyand, Gründungspartnerin bei Rettenmaier Frankfurt, Fachanwältin für Strafrecht, Vorstandsvorsitzende Vereinigung Hessischer Strafverteidiger*innen,
  • Cordula Vis-Paulus, bAV-Consulting und Expertin für betriebliche Altersvorsorge & Benefits, Veranstalterin des „German Equal Pension Symposium“,

gefragt, welche Maßnahmen sie gegen den Gender Pension Gap empfehlen und was sie Frauen in Bezug auf ihre Finanzen raten.

Die Antworten finden Sie in der folgenden Bilderstrecke.

Hanne Borst: „Es braucht mehr finanzielle Bildung bereits im Schulalter, sodass Frauen bewusster ist, welche Folgen Entscheidungen wie die Berufswahl haben
Hanne Borst von Willis Towers Watson: „Diversität in der Anlage ist wichtig. Man sollte nicht nur auf eine Karte, sondern auf verschiedene Altersvorsorgemöglichkeiten setzen.“ Foto: Willis Towers Watson
Hanne Borst: „Diversität in der Anlage ist wichtig. Man sollte nicht nur auf eine Karte, sondern auf verschiedene Altersvorsorgemöglichkeiten setzen.“ Foto: Willis Towers Watson

Pfefferminzia: Was sind aus deiner Sicht die wichtigsten Hebel, damit der Gender Pension Gap irgendwann kein Thema mehr ist?

Hanne Borst: Die Gründe für den Gender Pension Gap sind vielfältig. Zum einen verdienen Frauen weniger als Männer. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht regelmäßig Informationen über den Verdienstabstand von Männern und Frauen. 2023 betrugen die Verdienstunterschiede 18 Prozent.

Wird berücksichtigt, dass Frauen häufiger als Männer in Branchen, Berufen und Anforderungsniveaus arbeiten, in denen schlechter bezahlt wird, betrugen die Verdienstunterschiede im Jahr 2023 immer noch 6 Prozent. Das bedeutet, dass Frauen mit vergleichbaren Qualifikationen, Tätigkeiten und Erwerbsbiografien wie Männer im Schnitt 6 Prozent weniger pro Stunde verdienen.

Zusätzlich zu den Verdienstunterschieden arbeiten Frauen im Durchschnitt weniger Stunden pro Woche und sind häufiger in nicht sozialversicherungspflichtigen Mini-Jobs beschäftigt. So gingen 2021 nach Ergebnissen des Mikrozensus 47,4 Prozent der erwerbstätigen Frauen im Alter von 15 bis 64 Jahren einer Teilzeittätigkeit nach, aber nur 10,6 Prozent der gleichaltrigen Männer.

Frauen unterbrechen zudem ihre Erwerbsarbeit häufiger und länger als Männer, in der Regel um Care-Arbeiten wie Kinderbetreuung und Pflegeleistungen für Angehörige zu übernehmen. Verstärkt wird diese Situation oftmals durch unzureichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Nach Angaben der Bertelsmann Stiftung fehlten in Deutschland im vergangenen Jahr fast 400.000 Kinderbetreuungsplätze.

Um die Situation nachhaltig zu verändern sind somit Anpassungen an der Bezahlung, der Verteilung der Care-Arbeit und bei einer verlässlichen Kinderbetreuung erforderlich. Zudem braucht es mehr finanzielle Bildung bereits im Schulalter, sodass Frauen bewusster ist, welche Folgen Entscheidungen wie die Berufswahl haben.

Was ist für dich der wichtigste Tipp, den du mit dem Wissen von heute Frauen für ihre Finanz- und Lebensplanung mitgeben möchtest?

Für sehr wichtig halte ich den Aspekt der finanziellen Bildung. Man sollte sich bei jeder das Leben nachhaltig beeinflussenden Entscheidung darüber informieren, welche Folgen daraus insbesondere auch für die Altersversorgung entstehen können. Dazu gehören Berufswahl, Eheschließung, Teilzeitarbeit, Geburt, Pflege und auch Scheidung und Todesfall.

Was ist dein wichtigster Altersvorsorgetipp?

Diversität in der Anlage ist wichtig. Man sollte nicht nur auf eine Karte, sondern auf verschiedene Altersvorsorgemöglichkeiten setzen. Zudem empfehle ich bei der Auszahlungsform auf eine lebenslange Grundversorgung zu achten. Für den einzelnen ist es schwierig abzuschätzen, wie lange man leben wird und wie lange dann zum Beispiel ein Kapitalbetrag reichen muss. Eine lebenslange Rente läuft lebenslang.

Viele Studien sagen, dass Frauen, wenn sie investieren, das am liebsten nachhaltig tun. Inwiefern teilst du diese Beobachtung für dich und deine Peer Group?

In der Kapitalanlage auf Nachhaltigkeitsaspekte zu setzen, kann durchaus sinnvoll sein. Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit setzen, sind laut Marktstudien in der Regel langfristig erfolgreicher. Das ist am Ende aber eine sehr individuelle Entscheidung, die sehr stark von persönlichen Präferenzen abhängt.

Ines Freiboth: „Jüngere Frauen kommen mit klaren Vorstellungen in die Beratung“
Ines Freiboth: „Auch Frauen 40+ werden immer aktiver.“ Foto: Ines Freiboth
Ines Freiboth: „Auch Frauen 40+ werden immer aktiver.“ Foto: Ines Freiboth

Pfefferminzia: Was sind aus deiner Sicht die wichtigsten Hebel, damit der Gender Pension Gap irgendwann kein Thema mehr ist?

Ines Freiboth: Dafür ist eine kontinuierlich durchgängige Vollzeitbeschäftigung von Frauen nötig und damit einhergehend eine gerechte Aufteilung von Paaren bei den Themen Job, Familie, Care-Arbeit und Kinderbetreuung. Eine Alternative zum Ehegattensplitting wäre zum Beispiel das Familiensplitting. Auch Männer gewinnen durch stärkere Verbindung zu den Kindern und Beziehungen auf Augenhöhe und sind glücklicher.

Weitere mögliche Maßnahmen:

  • Finanzwissen steigern durch Bildungsangebote in Schulen und Unis.
  • Vertriebe mehr Anreize geben, Frauen auf Augenhöhe zu betrieblichen Altersversorgung (bAV) zu beraten. Denn Frauen verdienen weniger, können daher weniger zurücklegen. Das heißt, dass der Aufwand für viele zu hoch für zu niedrige Provisionen ist.
  • Die Beratung von Frauen sollte besonders empathisch, auf Augenhöhe und zielgerichtet sein. Ich erhalte öfter Anfragen von Frauen und diese stellen präzisere Fragen als viele Männer.

Wie erlebst du jüngere und ältere Frauen bei dir in der Beratung?

Jüngere Frauen kommen mit klaren Vorstellungen in die Beratung. Sie stellen gut recherchierte Fragen dank vieler Informationen im Netz und vereinbaren oftmals direkt einen Folgetermin. Auch Frauen 40plus werden immer aktiver. Ich erhalte auch oft Anfragen von Frauen aus der Altersgruppe 60plus, die leichte Panik verspüren.

Katrin Fuchs: „Wenn es uns gelingt, das wir in einer Gesellschaft leben, in der Sorgearbeit nicht weiblich, sondern menschlich ist, dann werden sich die Gaps auflösen“
Katrin Fuchs: „Für mich ist Equal Care die Lösung.“ Foto: Karin Fuchs
Katrin Fuchs: „Für mich ist Equal Care die Lösung.“ Foto: Katrin Fuchs

Pfefferminzia: Was sind aus deiner Sicht die wichtigsten Hebel, damit der Gender Pension Gap irgendwann kein Thema mehr ist?

Katrin Fuchs: Für mich ist Equal Care die Lösung. Wenn es uns gelingt, das wir in einer Gesellschaft leben, in der Sorgearbeit nicht weiblich, sondern menschlich ist, dann werden Gaps sich auflösen. Aktuell wählen Mädchen und Frauen Berufe, die schlechter bezahlt sind, oft weil auch sie mit Care in Verbindung stehen und wir Sorgearbeit immer noch nicht den Wert geben, den sie hat.

Sie werden aber auch in ähnlichen Berufen schlechter bezahlt. Die Frau könnte ja schwanger werden, sie könnte dann zu Hause bei den Kindern bleiben. Wir erleben hier viele Vorurteile, was man daran erkennen kann, dass auch kinderlose Frauen strukturell schlechter gestellt sind.

All diese wirtschaftlichen Nachteile wachsen sich in einem Gender Pension Gap aus, der mit rund 40 Prozent für ein vermeintlich modernes Land nicht angemessen ist. Familienpolitik ist Wirtschaftspolitik. Diesen Zusammenhang müssen wir endlich zulassen und sichtbar machen. Dafür steht auch unsere Initiative Unpaid Care Work.

Was ist für dich der wichtigste Tipp, den du mit dem Wissen von heute Frauen für ihre Finanz- und Lebensplanung mitgeben möchtest?

Auch hier haben wir ein System geschaffen, dass die Ehe zu einer wirtschaftlichen Versorgungsgemeinschaft macht. Aber eben nur, so lange sie besteht.

  • Ich rate allen Frauen „bleibt unabhängig“. Unabhängig im Wissen und den Entscheidungen, was Finanzen betrifft, aber auch unabhängig, was eure Versorgung und euer Vermögen betrifft.
  • Eignet euch das notwendige Wissen an. Bleibt finanziell unabhängig. Das sichert euch individuell ab. Fühlt sich auch in einer Beziehung einfach viel besser an.

Was ist dein wichtigster Altersvorsorgetipp?

Früh genug mit der Altersvorsorge beginnen und nie damit aufhören. Um eine angenehme Balance zwischen den Ausgaben von heute und denen für morgen zu erreichen, ist Kontinuität wichtig.

  • Wer früh genug damit beginnt und keine Lücken entstehen lässt, der kann relativ entspannt fürs Alter vorsorgen.
  • Versucht Entscheidungen nie nur aus dem Moment heraus zu treffen, sondern berücksichtigt die langfristigen Folgen.

Es mag aus dem Moment heraus einfacher sein, Einkommen und Vorsorge in den Hintergrund zu schieben. Doch diese Entscheidungen haben oft größere Konsequenzen als in dem Moment sichtbar.

Viele Studien sagen, dass Frauen, wenn sie investieren, dies am liebsten nachhaltig tun. Inwiefern teilst du diese Beobachtung für dich und deine Peer Group?

Auf mich trifft das definitiv zu. Ich kann auch gut sagen, warum. Für mich ist Kapitalismus ein sehr auf Ausbeutung angelegtes System. Wir beuten dafür unsere Erde aus und auch uns Menschen. Gerade die Geringschätzung von Care-Arbeit im wirtschaftlichen Kontext zeigt das sehr gut. Ich bin also von den Schattenseiten des Kapitalismus in unterschiedlicher Art und Weise betroffen.

Daher versuche ich, in meinen Investitionen Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Ich möchte, dass meine Rendite so fair und nachhaltig wie möglich ist. Das zu beurteilen ist nicht immer einfach. Doch ich informiere mich und handle nach bestem Wissen und Gewissen. Auch beim Investieren möchte ich das Miteinander nicht vergessen.

Dr. Birgit Happel: „Wir brauchen eine gut ausgebaute Infrastruktur für Kinderbetreuung und Pflege, damit Vereinbarkeit kein Spießrutenlauf wird“
Altersvorsorge-Expertin Birgit Happel: „Ein weiterer Hebel (gegen den Gender Pension Gap) ist natürlich die gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit und dass Frauenberufe aufgewertet werden.“ Foto: Alexandria Singler
Birgit Happel: „Ein Hebel (gegen den Gender Pension Gap) ist natürlich die gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit und dass Frauenberufe aufgewertet werden.“ Foto: Alexandria Singler

Pfefferminzia: Was sind aus deiner Sicht die wichtigsten Hebel, damit der Gender Pension Gap irgendwann kein Thema mehr ist?

Birgit Happel: Der Gender Pension Gap resultiert ja aus den Wechselwirkungen verschiedener Ursachen. Deswegen greifen auch verschiedene Hebel zusammen, um die strukturellen und systemischen Ursachen der Rentenlücke zu bekämpfen.

Eine entscheidende Stellschraube ist die gerechtere Verteilung unbezahlter Care-Arbeit, von denen Frauen noch immer einen Großteil übernehmen. Eine faire Aufteilung dieser Aufgaben zwischen den Geschlechtern ermöglicht es Frauen, ihre Erwerbsbiografie auch mit Familie im Blick zu behalten und ihre Aspirationen zu verwirklichen.

Dazu brauchen wir aber auch eine gut ausgebaute Infrastruktur für Kinderbetreuung und Pflege, damit Vereinbarkeit kein Spießrutenlauf wird. Auch die Generationengerechtigkeit im Rentensystem finde ich wichtig, also dass der generative Beitrag von Familien gestärkt wird.

Ein weiterer Hebel ist natürlich die gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit und dass Frauenberufe aufgewertet werden. Auch die betriebliche und private Altersvorsorge zu fördern ist wichtig, damit Frauen nicht aus den betrieblichen Altersvorsorgesystemen fallen und dafür sensibilisiert werden, wie wichtig private Vorsorge ist. Wie auf dem German Equal Pension Symposium angesprochen, sollten Unternehmen gezielt Programme anbieten, um die Altersvorsorge von Frauen zu fördern.

Was ist für dich der wichtigste Tipp, den du mit dem Wissen von heute Frauen für ihre Finanz- und Lebensplanung mitgeben möchtest?

Denkt langfristig, wappnet euch vor den typischen Fallen, die mit Care-Arbeit einhergehen, achtet auf gerechte Rollenverteilung, stärkt euer finanzielles Selbstvertrauen und bleibt immer finanziell selbstbestimmt.

Was ist dein wichtigster Altersvorsorgetipp?

Lernen, so früh wie möglich mit dem Investieren zu beginnen und dabei zu diversifizieren. Aber auch die Erwerbsbiografie pflegen und die betriebliche Altersversorgung nutzen, da sie steuerliche Vorteile und oft Arbeitgeberzuschüsse bietet.

Viele Studien sagen, dass Frauen, wenn sie investieren, dies am liebsten nachhaltig tun. Inwiefern teilst du diese Beobachtung für dich?

Ja, das kann ich aus meiner Arbeit mit Frauen durchaus teilen, weil sie häufig einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen und Werte wie Gerechtigkeit und Umweltbewusstsein vertreten. Sie möchten verantwortungsvoll investieren und nicht das falsche System unterstützen. Wer soziale, ökologische und ethische Auswirkungen in finanzielle Entscheidungen einbezieht, will einen positiven Beitrag zur Gesellschaft und zum Planeten leisten und kommenden Generationen keine zusätzliche Bürde auferlegen.

 Verena Kienel: „Das Thema Finanzen kann übrigens wirklich Spaß machen“
Verena Kienel: „Eigenständigkeit so früh wie möglich erreichen.“ Foto: Ökoworld
Verena Kienel: „Eigenständigkeit so früh wie möglich erreichen.“ Foto: Ökoworld

Pfefferminzia: Was sind aus deiner Sicht die wichtigsten Hebel, damit der Gender Pension Gap irgendwann kein Thema mehr ist?

Verena Kienel: Nicht nur der Pension Gap, sondern auch der Pay Gap und Care Gap sind leider noch immer Realität und das sicherlich auch noch für eine Weile. Die wichtigsten Hebel zur Bekämpfung sehe ich vor allem an drei Stellen: Zum einen in der Politik, indem Rahmenbedingungen verbessert werden müssen, beispielsweise durch einfach zu verstehende und flexible Finanzprodukte, aber natürlich auch durch breitere und flexiblere Betreuungsmöglichkeiten von Familienangehörigen.

Zum anderen bei den Unternehmen, die überall dort, wo es möglich ist, flexiblere Arbeitsbedingungen schaffen müssen. Das sollte eigentlich ein „Win-Win“ sein angesichts des Fachkräftemangels, der künftig noch größer wird.

Drittens ist das Thema Finanzbildung ein wichtiger Hebel: Frauen sollten sich viel mehr und deutlich früher mit diesen Themen beschäftigen und sich notwendiges Wissen aneignen. Bei der Ökoworld haben wir genau zu diesem Zweck auch eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen: „Die Zukunft ist pink.“ Frauen sollten auch mehr einfordern, beispielsweise betriebliche Altersversorgung bei Arbeitgebern oder Ausgleiche bei Kinderbetreuungszeiten.

Was ist für dich der wichtigste Tipp, den du mit dem Wissen von heute Frauen für ihre Finanz- und Lebensplanung mitgeben möchtest?

Eigenständigkeit so früh wie möglich erreichen. Grundlage der Eigenständigkeit bei der Finanzplanung ist vor allem Wissensaneignung, damit Frauen Entscheidungen eigenständig treffen können und sich nicht ausschließlich auf Dritte verlassen müssen.

In den sozialen Medien gibt es viele informative Gruppen, die sich auf Finanzbildung und insbesondere auf frauenspezifische Themen fokussieren. In solchen Gruppen können alle Fragen – auch die offiziell nicht existierenden „blöden Fragen“ – gestellt werden. Dadurch kann sich jede das Selbstbewusstsein aneignen, um einfach mal mit der Finanzplanung anzufangen. Das ganze Thema kann übrigens wirklich Spaß machen.

Was ist dein wichtigster Altersvorsorgetipp?

Auch wenn sich das sehr klischeehaft anhört: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“. Es gibt kaum Gründe, warum sich jede nicht früh mit der Finanzplanung beschäftigen sollte. Heute ist alles digital, per App möglich, auch mit kleinen Beträgen. Im Gegenteil gibt es nur Gründe, schnellstmöglich damit anzufangen. Im Internet gibt es auch viele Online-Rechner, die eindrucksvoll zeigen, welchen Unterschied es zum Beispiel bei der Altersvorsorge macht, je früher Personen mit dem Investieren beginnen.

Viele Studien sagen, dass Frauen, wenn sie investieren, dies am liebsten nachhaltig tun. Inwiefern teilst du diese Beobachtung für dich und deine Peer Group?

Diese Beobachtung teile ich und habe dies auch oft in Gesprächen mit Kundinnen oder Geschäftspartnerinnen erlebt. Allerdings haben wir auch viele männliche Kunden und Geschäftspartner, denen das Thema ebenso wichtig ist. Ich sehe den Unterschied eher in den Themen, in die unter keinen Umständen investiert werden soll, zum Beispiel in Waffen, Atomkraft, Verstöße gegen Kinderarbeit oder Arbeitnehmerrechte. Dort schätze ich Frauen als strenger ein, da für sie in solchen Fällen nicht die Rendite im Vordergrund steht.

Es gibt sicherlich eine Vielzahl von Erklärungen für diesen Unterschied zwischen Frauen und Männern, jedoch halte ich es für wichtiger, sich auf die Beseitigung der Gründe zu konzentrieren, die Menschen vom Investieren und dann vor allem auch vom nachhaltigen Investieren abhalten.

Dr. Henriette Meissner und Per Protoschill: „Frauen können Finanzen“
Dr. Henriette Meissner und Per Protoschill von der Stuttgarter Vorsorge Management: "Gelebte Partnerschaft fängt beim Geld an." Foto: Stuttgarter Vorsorge-Management
Dr. Henriette Meissner und Per Protoschill: „Gelebte Partnerschaft fängt beim Geld an.“ Foto: Stuttgarter Vorsorge-Management

Pfefferminzia: Was sind aus eurer Sicht die wichtigsten Hebel, damit der Gender Pension Gap irgendwann kein Thema mehr ist?

Dr. Henriette Meissner: Seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland haben Frauen einen Marathon der Emanzipation hingelegt: Eigene Ausbildung, eigene Arbeit, Führungspositionen sind mittlerweile selbstverständlich. Dass Frauen eine eigene Versorgung brauchen, muss genauso selbstverständlich werden. Daher richten wir als Stuttgarter und German Equal Pension Symposium ein Spotlight darauf. Ich bin sehr zuversichtlich, dass Frauen das immer mehr für sich einfordern und gestalten werden.

Per Protoschill: Aus meiner Sicht verändert sich auch die Einstellung der Männer: Das Mitanpacken bei der Kindererziehung, eine bessere Work-Life-Balance mit mehr Zeit für Care-Arbeit verschiebt die Wahrnehmung. Ich meine, viele Männer sind auch offen für eine Beratung der Familie zur gemeinsamen Vorsorge und der Vorsorge ihrer Partnerin. Dort müssen wir ansetzen. Die Türen sind inzwischen leicht zu öffnen.

Was ist für Euch der wichtigste Tipp, den Ihr mit dem Wissen von heute Frauen für ihre Finanz- und Lebensplanung mitgeben möchtet?

Meissner: Erstes eigenes Geld, erste eigene Vorsorge. Das achte Weltwunder, der Zinseszins, kann und darf auch für Frauen Wunder wirken. Und in jeder Lebensphase gilt: Immer auch etwas für später zurücklegen.

Protoschill: Frauen können Finanzen. Also sucht Euch Beraterinnen oder Berater, die sich Zeit nehmen, Euch die Möglichkeiten zu erklären. Und vor allem: tut etwas, damit auch im Alter Feierlaune herrscht.

Was ist Euer wichtigster Altersvorsorgetipp?

Protoschill: Nicht Aufschieben. Egal, in welchem Alter: Sofort anfangen, damit das Geld für Euch arbeiten kann.

Meissner: Erstes eigenes Geld, erste eigene Vorsorge. Und wenn ein Partner da ist oder ins Leben kommt, auch über dieses Thema sprechen und zeigen, wie ernst es dir mit Deiner Selbständigkeit ist. Gelebte Partnerschaft fängt beim Geld an.

Viele Studien sagen, dass Frauen, wenn sie investieren, dies am liebsten nachhaltig tun. Inwiefern teilt Ihr diese Beobachtung für Euch und Eure Peer Group?

Protoschill: Die Stuttgarter Lebensversicherung war einer der Pioniere beim Thema Nachhaltigkeit mit der Grünen Rente. Und nach über zehn Jahren können wir aus Erfahrung sagen: Ja, für Frauen ist das Thema Nachhaltigkeit auch in der Vorsorge besonders wichtig.

Meissner: Und das überrascht ja auch nicht: Denn Frauen haben häufig einen größeren Fokus auf Beziehungen, Familie und Kinder. Diese soziale Komponente führt fast schon automatisch zu einem Fokus auf Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit ist Teil der weiblichen DNA.

Martina Pophal: „Nicht alles sofort ausgeben! Lege ein Konto an für das Alter und überlege, wie du investieren willst“
Martina Pophal: „Wir tragen die Verantwortung selbst!“ Foto: Dominik Pfau
Martina Pophal: „Wir tragen die Verantwortung selbst!“ Foto: Dominik Pfau

Pfefferminzia: Was sind aus deiner Sicht die wichtigsten Hebel, damit der Gender Pension Gap irgendwann kein Thema mehr ist?

Martina Pophal: Für mich ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir am Ball bleiben und das Thema kontinuierlich in den Fokus rücken! Es ist uns bereits gelungen, neben Branchenexperten und -expertinnen auch angrenzende Bereiche wie Work-Life-Balance und finanzielle Bildung in unsere Initiative einzubinden.

Was ist für dich der wichtigste Tipp, den du mit dem Wissen von heute Frauen für ihre Finanz- und Lebensplanung mitgeben möchtest?

Wir tragen die Verantwortung selbst! Unzählige Möglichkeiten stehen uns offen – doch es liegt an uns, diese sorgfältig zu erforschen und gezielt Expertinnen um Rat zu bitten. Angebote vom Arbeitgeber sollten Frauen prüfen und nicht stoppen.

Was ist dein wichtigster Altersvorsorgetipp?

Nicht alles sofort ausgeben! Lege ein Konto an für das Alter und überlege, wie Du investieren willst. Betriebliche Altersversorgung ist das beste Konzept für Angestellte.

Viele Studien sagen, dass Frauen, wenn sie investieren, dies am liebsten nachhaltig tun. Inwiefern teilst du diese Beobachtung für dich und deine Peer Group?

Ja, ich teile diese Beobachtung. Der Hauptgrund dafür ist für mich der Wunsch, einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft und die Umwelt zu haben, während wir gleichzeitig finanzielle Renditen erzielen.

Ute Thoma: „Mache einmal im Monat einen Ausgaben-Check, damit dir bewusst wird, wo dein Geld bleibt und clustere diese Ausgaben“
Ute Thoma: „Informiere dich, entscheide dich und halte durch.“ Foto: Die Bayerische
Ute Thoma: „Informiere dich, entscheide dich und halte durch.“ Foto: Die Bayerische

Pfefferminzia: Was sind aus deiner Sicht die wichtigsten Hebel, damit der Gender Pension Gap irgendwann kein Thema mehr ist?

Ute Thoma: Ich halte diese drei Hebel für am wichtigsten:

  1. Engagierte Papas auch außerhalb der obligatorischen zwei Monate Elternzeit – und das ohne schlechtes Gewissen, sondern mit Stolz.
  2. Verlässliche und qualitativ gute Kinderbetreuungsangebote im Kindergarten- und Schulalter.
  3. Ein gesellschaftliches Downgrade der überladenen Mutterrolle in Deutschland.

Was ist für dich der wichtigste Tipp, den du mit dem Wissen von heute Frauen für ihre Finanz- und Lebensplanung mitgeben möchtest?

Verschaffe dir einmal im Jahr einen Überblick über deine Finanzen. Dazu gehören Einahmen und Ausgaben, die angestrebte monatliche Sparquote, Vermögenswerte und Schuldenquote. Mache einmal im Monat einen Ausgaben-Check, damit dir bewusst wird, wo dein Geld bleibt und clustere diese Ausgaben. Lege deine Renteninformationen, Vertragsstände und Kontoauszüge zentral ab. Halte an deinen Zielen fest und verfolge diese konsequent.

Was ist dein wichtigster Altersvorsorgetipp?

Informiere dich, entscheide dich und halte durch.

Viele Studien sagen, dass Frauen, wenn sie investieren, dies am liebsten nachhaltig tun. Inwiefern teilst du diese Beobachtung für dich und deine Peer Group?  

Ich teile diese Einschätzung und kann diese sogar statistisch belegen. Obwohl nur 70 Prozent der Frauen in Deutschland arbeiten, also die Chance haben, auch eine betriebliche Altersversorgung für sich abzuschließen, hatten wir 2023 das erste Mal bei der Bayerischen mehr aktive bAV-Verträge von Frauen im Bestand als von Männern. Das verdanken wir auch unserer nachhaltigen Produktlinie Pangaea.

Carolin Weyand: „Der wichtigste Tipp, den ich selbst auch gerne schon vor 20 Jahren bekommen hätte: Machen!“
Rechtsanwältin Carolin Weyand von der Kanzlei Rettenmaier Frankfurt: "Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen." Foto: Rettenmaier Frankfurt
Carolin Weyand: „Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen.“ Foto: Rettenmaier Frankfurt

Pfefferminzia: Was sind aus deiner Sicht die wichtigsten Hebel, damit der Gender Pension Gap irgendwann kein Thema mehr ist?

Carolin Weyand: Meiner Meinung nach ist die ungerecht verteilte Übernahme von nichtbezahlter Care-Arbeit der entscheidende Faktor. Immer noch übernehmen in einem Großteil der Familien die Frauen die Hauptlast der Care-Arbeit. In der Regel werden sie hierfür nicht entlohnt und erhalten auch kein anderweitiges monetär messbares Äquivalent. Hier wird Arbeit geleistet, für die 0 Euro in die Rentenkasse eingezahlt wird. Enorm verstärkend kommt hinzu, dass diese ungleiche Belastung Frauen oft dazu zwingt, einer bezahlten Erwerbstätigkeit nur in Teilzeit nachgehen zu können. Das wiederum führt insgesamt zu einer stark verringerten Einzahlung in die Rentenkasse.

Es hilft aber meiner Meinung nach nichts, immer wieder die ungerechte Verteilung der Care-Arbeit zu beklagen. Wir müssen den Hebel dahinter auch bedienen! Wir brauchen mehr selbstbewusste Frauen. Frauen, die keine Scheu haben, Forderungen zu stellen und diese auch durchzusetzen, auch in einer Liebesbeziehung gegenüber dem Partner. Vor allem, wenn es um so wichtige Themen wie die eigene Lebens- und Finanzplanung geht.

Was ist für Dich der wichtigste Tipp, den Du mit dem Wissen von heute Frauen für ihre Finanz- und Lebensplanung mitgeben möchtest?

Die Familiengründungsphase gemeinsam als Familie auf Augenhöhe planen und etwaige Ungleichgewichte zum Beispiel durch die Übernahme von Care-Arbeit so ausgleichen, dass keiner finanziell benachteiligt wird oder ein unverhältnismäßig hohes finanzielles Risiko trägt.

Den Wert der Care-Arbeit monetär bemessen, intern finanziell ausgleichen und mit diesem Geld – soweit möglich – selbst für sich vorsorgen.

Alternativ als Familie für den durch die Care-Arbeit finanziell Benachteiligten eine Absicherung gewährleisten, zum Beispiel in Form einer privaten Rentenversicherung oder eines ETF-Sparplans. Hierbei immer wieder daran denken: „Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen.“ (Simone de Beauvoir)

Was ist Dein wichtigster Vorsorgetipp?

Nicht unwissend sein, sich über die eigene finanzielle Versorgungs- und Vorsorgelage informieren. Und dann: Machen! Es gibt viele Möglichkeiten für die eigene Rente vorzusorgen. Aber der wichtigste Tipp, den ich selbst auch gerne schon vor 20 Jahren bekommen hätte: Machen!

Viele Studien sagen, dass Frauen, wenn sie investieren, dies am liebsten nachhaltig tun. Inwiefern teilst Du diese Beobachtung?

Ich kann diese Beobachtung für mich und die Frauen in meinem Umfeld bestätigen. Ich denke, Frauen investieren gerne nachhaltig, weil die meisten von uns ganzheitlich denken. Viele Frauen haben Kinder und daher eine unmittelbare Verknüpfung zur nächsten Generation und der Zukunft unserer Lebenswirklichkeit.

Sie wünschen sich, dass auch ihre Kinder und bestenfalls noch deren Kinder unsere schöne Erde erleben. Die Vorstellung ist daher, dass man zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, wenn man nachhaltig investiert: Ich tue etwas für meine persönliche Zukunft und zugleich etwas für die Zukunft der Generation meiner Kinder und Enkelkinder. Das ist ein schönes Gefühl.

 Cordula Vis-Paulus: „Care Arbeit muss anders vergütet werden – nicht nur in Ehre, sondern in Euro“
BAV-Maklerin Cordula Vis-Paulus, Veranstalterin des German Equal Pension Symposiums: „Care Arbeit gehört ins BIP!“ Foto: Cordula Vis-Paulus
Cordula Vis-Paulus: „Care-Arbeit gehört ins BIP!“ Foto: Cordula Vis-Paulus

Pfefferminzia: Was sind aus deiner Sicht die wichtigsten Hebel, damit der Gender Pension Gap irgendwann kein Thema mehr ist?

Cordula Vis-Paulus: Bei der Erziehung müssen Eltern die Themen schon anders aufbereiten und adressieren. Geschlechtergerechte Erziehung bedeutet ja nicht die Anbahnung von Abhängigkeiten! In der Beratung müssen Männer und Frauen, schon prophylaktisch wenn sie noch gar nicht in der Elternphase sind, sondern schon von der ersten Beratung an, auf diese Themen aufmerksam gemacht werden. Außerdem ist es wichtig:

  • Finanzbildung zielgruppengerecht anzubieten – auch über Multiplikatoren wie Arbeitgeber.
  • Berater zu sensibilisieren und zu schulen – das müsste eine Pflicht-Zusatzqualifikation sein.
  • Beratungstools zu nutzen, die die Rentenentwicklung durch eine unterbrochene oder verringerte Erwerbstätigkeit visualisieren.

Zur Beratung von Unternehmen in der bAV gehört auch die Ansprache von Müttern, Eltern in der Belegschaft und die Sensibilisierung samt Lösungsangebote gegen den Gender Pension Gap. Care-Arbeit gehört ins Bruttoinladsprodukt (BIP). Sie muss kulturell anders vergütet werden – nicht nur in Ehre, sondern in Euro. Und Vereinbarkeit muss neu gedacht und gelebt werden.

Was ist für dich der wichtigste Tipp, den du mit dem Wissen von heute Frauen für ihre Finanz- und Lebensplanung mitgeben möchtest?

Haben kommt von halten. Daher empfehle ich eine Impulskontrolle beim Shoppen. Liebe und Geld haben außer dem „e“ nichts gemeinsam.

Was ist dein wichtigster Altersvorsorgetipp?

Nutze die bAV deines Arbeitgebers. Hat er keine, mach uns miteinander bekannt!

Viele Studien sagen, dass Frauen, wenn sie investieren, dies am liebsten nachhaltig tun. Inwiefern teilst du diese Beobachtung?

Diese Studien haben nicht meine Kundinnen befragt. In den Belegschaften erleben ich keine aktive Nachfrage nach Nachhaltigkeit. Wenn ich es jedoch anbiete, sind die allermeisten sehr dafür. Allerdings gibt es auch ein paar junge Männer, die mir sagen, das mit den Erneuerbaren Energie und Nachhaltigkeit sei noch nicht so ausgegoren und die investieren dann lieber in ETFs mit der Begründung: „Ich brauche doch die Rendite“.

Autorin

Barbara Bocks ist seit 2011 als Journalistin im Wirtschafts- und Finanzbereich unterwegs. Seit Juli 2024 ist sie als Redakteurin bei der Pfefferminzia Medien GmbH angestellt.

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