Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Frühstartrente beschlossen. Damit hat das Vorhaben die nächste Hürde genommen. Und zwar unverändert, wie die Regierung mitteilt. Es ist der Entwurf, den das Bundesfinanzministerium vor einigen Wochen vorgelegt hatte.
Im Grunde meint es Schwarz-rot damit ja gut: Kinder sollen vom 6. bis zum 18. Lebensjahr monatlich 10 Euro geschenkt bekommen. Das Geld soll in ein spezielles Vorsorgedepot mit Investmentfonds fließen und als Startschuss für die Altersvorsorge dienen. Eltern dürfen bis zu 6.840 Euro im Jahr zuschießen. In dem Zusammenhang sollen vor allem die Kinder, aber auch ihre Eltern zu finanzieller Bildung gelangen.
Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) erklärt: „So bauen junge Menschen über die Jahre ein eigenes Vermögen auf und lernen früh, wie Vorsorge am Kapitalmarkt funktioniert. Heute hängt das viel zu oft vom Elternhaus ab. Diese Ungleichheit setzt sich dann oft bis ins Alter fort. Das wollen wir ändern. Die Frühstartrente ist ein wichtiger Beitrag für eine bessere Altersvorsorge und mehr Chancengleichheit.“
Doch mit der unveränderten Form haben auch sämtliche (zum Teil umstrittene) Details das Bundeskabinett passiert:
Noch in diesem Jahr will die Regierung das Gesetz durch alle Instanzen bringen. Zum 1. Januar 2027 soll es in Kraft treten. Dann soll auch das erste Geld fließen.
Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.