Zum zweiten Mal in kurzer Zeit heißt es bei Franke und Bornberg: Auf zu neuen Ufern! Denn die Rating-Agentur hat sich nach der Fahrradversicherung nun zum ersten Mal die Sterbegeldversicherung vorgenommen.
Sinn und Zweck solcher Policen ist es, fürs eigene (oder fremde) Begräbnis finanziell vorzusorgen. Wie heikel so etwas werden kann, erklären wir ausführlich hier.
Doch zurück zum Rating. Auf den Tisch kamen 59 Sterbegeldtarife von 30 Versicherern. Analysiert hat man klassische Leistungsmerkmale ebenso wie Assistance-Angebote und Zusatzleistungen. Dazu gehören unter anderem:
Das Rating unterscheidet zwischen Tarifen mit laufendem Beitrag und Einmalbeitrag. Mindeststandards sollen verhindern, dass die Anbieter Schwächen bei zentralen Leistungen durch Stärken in Nebenbereichen ausgleichen können.
Doch das erste Ergebnis fällt noch dünn aus. Kein einziger Tarif erreichte die Topnote FFF+ (hervorragend) und nur einer das darauf folgende FFF. 20 Tarife landeten hingegen in der vorletzten Note F.

Schwächen zeigten sich besonders in den Assistance-Leistungen. Viele Tarife helfen nur eingeschränkt bei Organisation, Beratung oder digitalem Nachlassmanagement. Auch die Punkte Überführung aus dem Ausland und Pflegebedürftigkeit weisen häufig Lücken auf.
Die Kriterien und sämtliche Ratings können Sie hier abrufen.
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