Die Deutschen blicken mit großer Sorge auf die Koalitionsgespräche in Berlin, wenn sie an das Thema „Gesundheit und Pflege“ denken: 85 Prozent von ihnen glauben, dass dieses Thema in den aktuellen Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD zu kurz kommt. Lediglich 8 Prozent sind vom Gegenteil überzeugt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle, repräsentative Forsa-Umfrage für den BKK-Dachverband.
Dringenden Handlungsbedarf sehen die Bürger bei den explodierenden Krankenkassenbeiträgen. 91 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass trotz steigender Kassenbeiträge die Qualität der Gesundheitsversorgung nur gleichbleibt oder sogar noch schlechter wird. Von der Politik erwarten sie eine gerechtere Finanzierungsstruktur.
Geht es nach den Bürgern, sollte Prävention in Zukunft eine deutlich größere Rolle spielen als bisher. 77 Prozent der Befragten fordern, dass Maßnahmen, um die Gesundheit zu erhalten und Krankheiten zu vermeiden, einen größeren Stellenwert in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben sollten.
Derzeit fließen nur rund 3 Prozent aller Leistungsausgaben der GKV in die Prävention.
Außerdem sollte die Vergütung der Leistungserbringer für medizinische Behandlung vor allem von der Qualität abhängen: 59 Prozent der Befragten sprechen sich für eine qualitätsabhängige Vergütung aus.
82 Prozent plädieren außerdem dafür, alle medizinischen Bereiche zu verpflichten, Patientinnen und Patienten gemeinsam zu behandeln und zu versorgen.
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