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Die deutschen Versicherer bewegen sich weiter in Richtung Nachhaltigkeit, allerdings bleibt noch einiges zu tun. Das ermittelten die Analyse-Unternehmen Morgen & Morgen (M&M) und Zielke Research Consult, indem sie Versicherer auf ihre ESG-Ziele und -Leistungen hin abklopften. Wobei die Buchstaben ESG für Umwelt (Environment), Soziales und Unternehmensführung (Governance) stehen.
Um den Bezug zu verdeutlichen haben M&M und Zielke ihr seit 2018 existierendes CSR-Ranking in ESG-Unternehmensranking umbenannt. Dafür bewerten sie die Berichte der Versicherer in Hinblick auf ihre ESG-Ziele. So heißt es wörtlich:
Die Bewertung basiert auf öffentlich zugänglichen Unterlagen und bewertet somit nicht nur die Transparenz eines Versicherungsunternehmens, sondern kann darüber hinaus auch von allen Marktteilnehmern nachvollzogen werden.
Nun die gute Nachricht: Für 2021 sind die Ergebnisse besser geworden, obwohl die Kriterien schärfer wurden. Dazu der Chef von Zielke Research Consult, Carsten Zielke:
Es gibt schon noch Unterschiede zwischen denjenigen, die möglichst viel bewegen wollen und denen, die eher als Follower agieren. Der Großteil ist aber auf dem richtigen Weg. Jedoch sind wir noch ein weites Stück davon entfernt, beurteilen zu können, ob die Versicherer auf dem 1,5-Grad-Pfad angekommen sind. Hierzu erwarten wir vor allem mehr Scope-3-Angaben in den nächsten Berichten.
Unter Scope 3 fallen indirekt freigesetzte klimaschädliche Gase, etwa durch Lieferanten oder Mitarbeiter auf dem Weg zur Arbeit. Demnächst soll man Scope 3 auch auf Kapitalanlagen ausweiten und mittelfristig auf versicherungstechnische Risiken. Was aber schwierig werden könnte, wie die Studienautoren einräumen.
Doch zu den Ergebnissen: M&M und Zielke vergeben Punkte, woraus sich das Prädikat Gold, Silber oder Bronze ableitet. Auf den Prüfstand kamen 50 Unternehmen.
47 Prozent von ihnen lassen ihre Scope-Daten nicht noch einmal extern überprüfen – und schnitten besser ab als im Vorjahr. Der Rest mit den extern geprüften Ergebnissen meldet im Schnitt, dass der Kohlendioxid-Ausstoß je Mitarbeiter gestiegen ist. Das klingt natürlich leicht verdächtig, weshalb Zielke auch fordert: „Die Gesellschaften sollten in Erwägung ziehen, ihre CO2-Emissionen verifizieren zu lassen, um einen Greenwashing-Verdacht nicht erst aufkommen zu lassen.“
Insgesamt stieg das Gesamtergebnis von 1,48 Punkten im Vorjahr auf nunmehr 2,81 Punkte. Der stark anmutende Zuwachs entsteht nicht nur durch gutes Verhalten, sondern auch zwei zusätzliche Kriterien, die in den Bereichen Umwelt und Unternehmensführung jeweils im Schnitt 0,33 Punkte beisteuern. Im Übrigen verbesserten sich die Untersuchten nicht in allen Teilgebieten. Bei Kinderbetreuung, Familienbeihilfe und Gesundheitsmanagement ging es abwärts.
Die Unternehmen verteilen sich auf die Prädikate wie folgt:

Mehr über die einzelnen Kriterien und alle Ergebnisse erfahren Sie hier.
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