Im neuen Rating zur Wohngebäudeversicherung von Franke und Bornberg ist die oberste Etage wieder etwas stärker bewohnt als noch vor einem Jahr. Immerhin erreicht nun wieder jeder fünfte Tarif die Spitzennote FFF+ („hervorragend“). 2025 waren es lediglich 14,3 Prozent.
Für das diesjährige Rating hat Franke und Bornberg 373 Tarife von 84 Versicherern in der Wohngebäudeversicherung unter die Lupe genommen. 2025 waren es noch ein paar weniger, nämlich 356.
Einmal mehr betont Gründer und Geschäftsführer Michael Franke, dass Details in diesen Verträgen viel wichtiger sind als die Prämie. „Bei der Wohngebäudeversicherung entscheiden oft einzelne Klauseln darüber, ob ein Schaden am Ende vollständig reguliert wird“, mahnt er.
Bei einem solchen Detail haben die Analysten jetzt nachgeschärft. Neu ist ein Kriterium zum Selbstbehalt für Elementarschäden: Für die Höchstnote FFF+ darf dieser Selbstbehalt 10.000 Euro nicht übersteigen. Grund dafür sind Tarife, die Elementarschutz nur mit sehr hohen Selbstbehalten bieten, teilweise im sechsstelligen Bereich. Für Gebäudebesitzer könne so eine gefährliche Scheinsicherheit entstehen, warnen die Analysten.
Der Notenspiegel zeigt deutlich, dass sich in den Ratings einiges verschoben hat:

Doch wo liegen häufige Probleme? Schwach gebaute Tarife scheitern häufig an denselben Stellen: Leistungen für Rohrbruch bei Ab- und Zuleitungsrohren, Beseitigung umgestürzter Bäume und Wiederaufforstung sowie an Dekontamination von Erdreich. Auch Diebstahlschutz für Gebäudezubehör und Wärmepumpen und Schutz vor Gebäudebeschädigungen durch Dritte, etwa nach Einbruch oder Graffiti, sind oft lückenhaft. Weitere Schwachstellen gibt es bei grober Fahrlässigkeit, Schäden durch Tiere, Kosten für Sachverständige, Seng- und Schmorschäden sowie Hotelkosten.
Alle Ratings können Sie kostenfrei hier abrufen.
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