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Die Tierarztpraxis bleibt für Hunde- und Katzenhalter die wichtigste Adresse, wenn das Tier krank wirkt. 61 Prozent wenden sich dann zuerst dorthin. KI-Tools wie ChatGPT nennen nur 6 Prozent als erste Anlaufstelle. Das zeigt die aktuelle „Haustier-Studie 2026“ der Uelzener Versicherungen. Für die Studie hat der Spezialversicherer für Tiere mehr als 1.000 Hunde- und Katzenhalter in Deutschland befragt.
Recherche im Internet kommt für 22 Prozent zuerst infrage. Damit liegt sie deutlich vor KI-Tools, aber klar hinter der Praxis.
Auch generell bleiben viele Halter skeptisch, wenn es um KI-Infos zur Gesundheit ihres Tieres geht. Nur 5 Prozent vertrauen solchen Informationen „sehr stark“, 29 Prozent „eher stark“. 46 Prozent vertrauen ihnen eher wenig, 20 Prozent gar nicht. Insgesamt begegnen damit 66 Prozent KI-generierten Gesundheitsinformationen mit Skepsis.
Felix Garlipp von den Uelzener Versicherungen sagt dazu: „Bei einer tierärztlichen Untersuchung lässt sich dagegen beurteilen, was wirklich dahintersteckt. Dieser Unterschied zwischen allgemeiner Information und individueller Diagnose spiegelt sich in den Zahlen unserer Studie wider.“
Die Studie fragt nicht nur nach akuten Symptomen. 73 Prozent der Tierhalter lassen ihr Tier regelmäßig untersuchen. Unter den Hundehaltern sind es 81 Prozent, unter den Katzenhaltern 68 Prozent. Zudem lassen 83 Prozent der Befragten ihre Tiere regelmäßig impfen und entwurmen.
Garlipp ordnet das so ein: „Viele Halter beschäftigen sich mit der Gesundheit ihres Tieres nicht erst dann, wenn Beschwerden auftreten. Sie wollen Erkrankungen möglichst früh erkennen oder gar vermeiden.“
Für Vermittler bleibt damit vor allem der Hinweis: Tiergesundheit beginnt für viele Kunden vor dem akuten Praxisbesuch. Und KI ersetzt aus Sicht der meisten Halter die tierärztliche Diagnose nicht.
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