Zinswende geht weiter

Drei weitere Versicherer erhöhen 2024 die Überschüsse

Der Reigen der wachsenden Überschüsse geht weiter. Jetzt haben drei weitere Versicherer gemeldet, was sie im kommenden Jahr mit den Ersparnissen ihrer Kunden machen: Volkswohl Bund, Signal Iduna und die Öffentliche Lebensversicherung Braunschweig.
Zentrale der Öffentlichen Lebensversicherung Braunschweig
© Öffentliche Lebensversicherung Braunschweig
Zentrale der Öffentlichen Lebensversicherung Braunschweig

Weitere Versicherer haben verkündet, wie es im kommenden Jahr mit laufender Verzinsung und Überschüssen aussehen soll.

Volkswohl Bund

Die Volkswohl Bund Lebensversicherung erhöht die Überschussbeteiligung um 0,2 Prozentpunkte auf 2,8 Prozent. Im Vorjahr hatte sie die Überschussbeteiligung um 0,35 Prozentpunkte angehoben.

Die laufende Verzinsung von 2,8 Prozent gilt für die traditionellen klassischen Rentenversicherungen im Bestand. Mit Schlussgewinnen und einer Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven ergibt sich eine Gesamtverzinsung von rund 3,4 Prozent.

Für die Rentenversicherung Klassik Modern steigt die laufende Verzinsung des Vertragsguthabens auf 3,25 Prozent (zuvor 3,05 Prozent). Hinzu kommt eine Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven von weiterhin 0,15 Prozent.

Mit dem gesamten Überschuss von 3,4 Prozent können sich die Versicherten bei Klassik Modern an einem Index beteiligen oder sie lassen sich den Betrag als sichere Verzinsung gutschreiben.

Signal Iduna Leben

Die Anfang 2022 gestartete Signal Iduna Lebensversicherung baut ihre Gesamtverzinsung für das kommende Jahr leicht aus. Für Zuteilungen im Jahr 2024 hebt sie die laufende Verzinsung von 2,5 Prozent auf 2,6 Prozent (Rechnungszins zuzüglich Zinsüberschuss) an. Der Schlussüberschuss und die Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven betragen 0,5 Prozent. Somit beträgt die Gesamtverzinsung 3,1 Prozent (im Vorjahr: 3,0 Prozent).

Öffentliche Lebensversicherung Braunschweig

Die Öffentliche Lebensversicherung Braunschweig hebt ihre laufende Gesamtverzinsung für 2024 auf 2,75 Prozent an (Vorjahr: 2,5 Prozent). Unter Berücksichtigung der Schlussüberschussanteile ergibt sich eine gesamte Verzinsung von bis zu 3,6 Prozent. Das ist die zweite Erhöhung in Folge.

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Autor

Andreas

Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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