Studie

Jüngere legen mehr Wert auf nachhaltige Geldanlagen

Etwas weniger als jeder dritte Deutsche achtet bei der Geldanlage auf Nachhaltigkeit – Jüngere tendenziell häufiger als Ältere. Das zeigt eine aktuelle Studie. Die Tendenz ist jedoch steigend.
© picture alliance / Zoonar | Oleksandr Latkun
Eine Person hält eine junge Pflanze in den Händen: Jüngere achten häufiger auf Nachhaltigkeit bei der Geldanlage als Ältere.

Mit 31 Prozent ist aktuell fast jedem dritten Deutschen das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage wichtig. Etwas stärker ausgeprägt ist dieses Interesse (37 Prozent) bei den Jüngeren im Alter zwischen 30 und 39 Jahren – ebenso wie bei den ganz Jungen zwischen 18 und 29 Jahren. Das hat die Privatbank Hauck Aufhäuser Lampe im Rahmen einer Studie herausgefunden.

Bei knapp 23 Prozent der Befragten hat das Interesse am Thema nachhaltige Geldanlage innerhalb der vergangenen zwölf Monate sogar zugenommen – und auch hier weisen jüngere Interessengruppen eine höhere Tendenz zur Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit auf. Auf der anderen Seite legen 47 Prozent aller Befragten aktuell noch gar keinen Wert auf Nachhaltigkeit bei ihren Investments.

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In der Gruppe der Anleger, die ihr Geld bereits online investieren, gaben über 43 Prozent an, dass sie über gute Kenntnisse zum Thema nachhaltige Geldanlage verfügen. Für die Informationsbeschaffung zu „grünen“ Investments nutzen sie laut der Umfrage am häufigsten Suchmaschinen, Zeitschriften und Magazine sowie Vergleichsportale im Netz. Als wichtigste Kriterien bei der nachhaltigen Geldanlage nennt diese Investorengruppe die Kosten und Gebühren sowie die Zukunftsaussichten der Unternehmen, bei denen sie investieren.

„Nachhaltigkeit und Performance schließen sich bei nachhaltiger Geldanlage nicht aus“, sagt Madeleine Sander, Mitglied des Vorstands bei der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank. Aber genau hier gebe es noch Aufklärungsbedarf, findet sie. „Wir nehmen diese Ergebnisse zum Anlass, verstärkt über Möglichkeiten nachhaltigen Investierens zu informieren und Wege aufzuzeigen“, so Sander – und in dieser Verantwortung sehe sie auch andere Banken.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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