Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
Um sorgenfrei in den Ruhestand zu blicken, braucht es professionelle Ruhestandsplanung. Damit Ihre Kundinnen und Kunden ihr bestes Leben leben können.
Lebensträume verwirklichen, finanzielle Sicherheit stärken: Mit unserer Ruhestandsplanung und hochwertigen Produkten unterstützen Sie Ihre Kundinnen und Kunden optimal – professionell, verlässlich, erfolgreich.
Theo Westarp zeigt im Video, wie man dank guter Beratung und kluger Ruhestandsplanung mehr finanziellen Spielraum für die schönen Dinge hat.
Eigentlich soll die durch die Regierung eingesetzte Rentenkommission erst am Dienstag ihre Erkenntnisse und Ergebnisse vorstellen. Doch wie so oft ist nun vorab einiges durchgesickert. Auch uns liegt das Paket mit 33 empfohlenen Maßnahmen für eine umfassende Rentenreform vor. Interessanterweise sollen sich CDU- und SPD-Seite darin weitgehend einig sein, wie auch die gesamte Kommission.
Kern der Vorschläge ist eine zusätzliche kapitalgedeckte Säule, die gesetzliche Kapitalrente. Sprich: Ein zusätzlicher Beitrag soll in der Arbeitsphase in Aktien- und Rentenfonds fließen. Später sorgt das Guthaben für eine zusätzliche, individuelle Rente. Als Vorbild gilt Schweden (dessen System wir hier genau erklären). Das neue System soll der Staat mit der Frühstartrente koppeln, damit sich keine Strukturen doppeln.
Los geht es 2028 mit einem Beitrag von einem Prozent, den Arbeitnehmer und Arbeitgeber zur Hälfte zahlen. Später soll es auf 2 Prozent gehen. Das Geld soll ein Staatsfonds verwalten.
Die zusätzliche Säule zeigt aber erst nach 2040 nennenswerte Ergebnisse, meint die Kommission. Bis dahin soll ein staatlicher Ersatzmechanismus greifen und über Steuergeld die Renten aufpeppen.
Hinzu kommen weitere Vorschläge, die das Rentensystem auf Vordermann bringen sollen:
Die Vorschläge sind insofern interessant, dass CDU und SPD sie gleichermaßen tragen. Für die Sozialdemokraten waren Aktien bislang immer nur Zockerzeug. Diese Sichtweise scheinen sie abgelegt zu haben, was ein gutes Zeichen ist.
Zugleich dürfte es vor allem der Investmentwirtschaft nicht schmecken, dass der zusätzliche Beitrag in einen Staatsfonds fließen soll. „Kann der Staat Aktien managen?“, lautet die Frage, die schon im Rahmen der Altersvorsorgereform aufploppte. Nämlich, als der Staat verkündete, mit einem Standarddepot auf dem Markt anzutreten.
Doch das würde dem schwedischen Modell entsprechen. Dort verwaltet der Staat die AP7-Fonds, je einen für Aktien und für Anleihen. Umgerechnet 142 Milliarden Euro liegen inzwischen allein im Aktienfonds. Und der ist mit einer jährlichen Gesamtgebühr von 0,07 Prozent enorm günstig. Die Vorschläge der Rentenkommission würden das kopieren.
Doch es gilt generell: Es sind bislang nur Vorschläge. Ob das auch wirklich so im Gesetz landet, ist die nächste Frage. Opposition und Lobbys dürften sich schon mal warmlaufen.
Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.