Regierung plant

Renten sollen zum 1. Juli 2026 um 4,24 Prozent steigen

Die Bundesregierung hat bekanntgegeben, um welchen prozentualen Wert die Renten in diesem Jahr steigen sollen. Mit der Erkenntnis, dass das Plus über dem Zuwachs vom Vorjahr und über der aktuellen Inflation liegt.
Frau lächelt, während sie auf eine Rentenerhöhung zum 1. Juli 2026 hinweist.
© picture alliance/dpa | Elisa Schu
Bärbel Bas (SPD), Bundesministerin für Arbeit und Soziales, erhöht die Renten

Die gesetzliche Rente soll zum 1. Juli 2026 um 4,24 Prozent steigen. Das gibt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekannt. Passieren soll das im Rahmen der Rentenwertbestimmungsverordnung 2026. Und die muss noch das Kabinett beschließen, und der Bundesrat muss zustimmen.

Der Anstieg in diesem Jahr liegt deutlich über dem Plus von 3,74 Prozent im Vorjahr. Auch die aktuelle Inflationsrate liegt deutlich niedriger. Zuletzt meldete das Statistische Bundesamt (Destatis), dass die Preise in den vergangenen zwölf Monaten um wahrscheinlich 1,9 Prozent gestiegen sind (Stand: Februar 2026).

Arbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) wertet das alles als gute Nachricht für alle Rentner und sagt: „Die gute Lohnentwicklung führt erneut zu einer spürbaren Rentenanpassung, mit der die Verlässlichkeit der gesetzlichen Rente zum Ausdruck kommt.“

In dem Zusammenhang erwähnt sie das Rentenpaket der Bundesregierung, das 2025 in Kraft getreten ist. Es soll das Mindestrentenniveau von 48 Prozent bis Mitte 2031 sicherstellen. Dass dafür aber heute schon jährlich über 120 Milliarden Euro an Steuergeld nötig sind, lässt Bas weg.

Grundlage für den neuen Rentenanstieg sind die Löhne nach den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen, die ebenfalls um 4,25 Prozent gestiegen sind. Diese Zahl kommt von Destatis.

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Autor

Andreas

Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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