Die Vigo Krankenversicherung nimmt vorübergehend in der Pflegezusatzversicherung kein Neugeschäft an. Das berichtet der Branchendienstleister KV Werk, und der Versicherer bestätigt es auf Anfrage. Man habe das Ende des Jahresendgeschäfts angepasst, teilt er mit.
Die Maßnahme hängt damit zusammen, dass Vigo zum 1. März 2026 die Beiträge in der Pflegezusatzversicherung erhöht. Neuverträge seien deshalb in Einzelfällen durchaus noch möglich, aber nur, wenn der Vermittler ausdrücklich über den steigenden Beitrag aufgeklärt hat. „Wir wollen vermeiden, dass Vermittler Verträge abschließen und schon kurz darauf die steigenden Beiträge erklären müssen“, sagt Vorstandsmitglied Micha Hildebrandt.
Ihm zufolge steht noch nicht genau fest, um wie viel es genau aufwärts geht. Speziell gemessen an dem Produkt „Düsseldorfer Pflegegeld“ könnte es sich um Aufschläge von 20 bis 30 Prozent handeln, genaueres wisse man etwa Mitte Dezember.
Ausdrücklich weist Hildebrandt auch darauf hin, dass Vigo die Prämien lange nicht erhöht hat. Die letzte sogenannte Beitragsanpassung sei schon sechs Jahre her. Was den nun folgenden Sprung zweifellos relativiert.
Wieder anlaufen soll das Geschäft, sobald die neuen Prämien feststehen. Doch aus dem vorgenannten Grund – Diskussionen mit Kunden – sollen die dann erst zum 1. März beginnen können.
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