Laut einer aktuellen Analyse erfüllen 75 von insgesamt 269 Risikolebensversicherungen in Deutschland die allgemein üblichen Marktstandards. Das meldet das Infinma Institut für Finanz-Markt-Analyse.
Wie gewohnt nahmen die Analysten wichtige Qualitätsmerkmale aus den Versicherungsbedingungen unter die Lupe und verglichen sie mit den einzelnen Tarifen. Wer die Standards mindestens einhält, erhält ein Zertifikat. Ein ausgesprochenes Rating gibt es hingegen nicht, es geht nur um Merkmale im Vergleich zum Standard.
Die betrachteten 269 Risikoleben-Tarife kommen von 59 Anbietern. Und von denen bekommen 15 ein Zertifikat. Welche das sind, erfahren Sie hier.
„Die Zahl der zertifizierbaren Tarife ist gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Das liegt schlicht daran, dass sich bei zwei Kriterien die Marktstandards verändert, sprich verbessert haben“, kommentierte Jörg Schulz, Geschäftsführer bei Infinma.
Und welche zwei sind es? Zum einen hat sich bei der anlassunabhängigen Nachversicherung der Standard geändert. Die Mehrheit der Produkte bietet nun an, den Versicherungsschutz auch ohne konkreten Anlass und ohne erneute Gesundheitsprüfung anzupassen. Zum anderen ist es in diesem Jahr auch Standard geworden, dass Kunden in einen Nichtrauchertarif wechseln können, sobald sie zu rauchen aufgehört haben.
Um die folgenden 19 Kriterien für Risikolebensversicherungen geht es diesmal (Marktstandard und die Zahl der Tarife, die ihn mindestens einhalten, stehen in Klammern):
Alle Kriterien mit der gesamten Statistik können Sie hier herunterladen.
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