GDV kritisiert EZB-Entscheidung

„Riskantes geldpolitisches Experiment wird fortgesetzt”

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in ihrer Dezember-Sitzung beschlossen, den Leitzins bei 0,05 Prozent zu belassen und den Einlagezins auf minus 0,3 Prozent zu senken. Das Ende des Anleihekaufprogramms wird von September 2016 auf Ende März 2017 verschoben. Der Branchenverband GDV hält davon gar nichts.
© GDV
GDV-Präsident Alexander Erdland.

„Die Europäische Zentralbank setzt ihr riskantes geldpolitisches Experiment fort, ohne Rücksicht auf gefährliche Konsequenzen. Seit Beginn ihres Ankaufprogramms im Frühjahr hat die EZB fast 540 Milliarden Euro am Anleihemarkt ausgegeben. Gleichwohl ist der erhoffte Preisanstieg ausgeblieben“, sagt Alexander Erdland, Präsident des GDV.

Die Nullzinspolitik der EZB trifft vor allem Sparer. Auf ihr Erspartes, das auf Sparbuch und Tagesgeldkonten liegt, bekommen sie kaum noch Zinsen. Außerdem drückt das Zinsniveau auch die Renditen der klassischen Lebensversicherung, die zum Großteil in festverzinsliche Wertpapiere investiert.

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