Bei welchen Anbietern lassen sich Wertpapiersparpläne besonders einfach, flexibel und günstig abschließen? Pünktlich zur großen Altersvorsorgereform gingen die Marktforscher aus dem Deutschen Institut für Service-Qualität (Disq) dieser Frage nach. Dafür betrachteten sie 19 Anbieter, darunter auch einige sogenannte Neobroker.
Disq-Geschäftsführerin Bianca Möller hat zunächst gute Nachrichten: „Wertpapiersparpläne sind heute bei vielen Banken und Brokern verfügbar – und das Angebot ist breit. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das: zahlreiche kompetente Anbieter, unterschiedliche Konditionen und oft niedrige Mindestsparraten, die den Einstieg erleichtern.“
Bei mehreren Anbietern geht es demnach sogar schon mit Raten von nur einem einzigen Euro los. Allerdings stieg der Anteil der Mindestsparraten von 25 oder 50 Euro im Vergleich zur Vorstudie von 2024 sichtbar.
Comdirect bietet mehr als 6.500 sparplanfähige Fonds, 250 davon ohne Ausgabeaufschlag. Lediglich ein Euro ist für die Mindestsparrate nötig, zudem sind vermögenswirksame Leistungen (VL) möglich.
Bei Scalable Capital lassen sich 3.000 ETFs besparen. Ab einem Euro ist man dabei, Gebühren für die Ausführung fallen keine an. Auch die Depots sind kostenlos
Den ersten Platz teilen sich Finanzen.net Zero mit 152 Sparplänen und Smartbroker+ mit 222 Sparplänen. Bei beiden Anbietern fallen keine Gebühren für die Ausführung an, Sparraten beginnen bei einem Euro monatlich.
Die drei Spitzenreitern bieten mehr als 5.000 Aktien zum Sparplan an, darunter zahlreiche internationale. Gebühren fallen keine an, die Mindestsparrate beträgt jeweils nur einen Euro.
Ausführliche Tabellen mit den Ergebnissen finden Sie hier.
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