Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm will die „Rente mit 63“ ein Stück zurückdrehen. Demnach sollten Menschen nur noch dann frühzeitig in Rente gehen können, wenn ihre Gesundheit das verlangt. So sagte Grimm den Zeitungen der Funke Mediengruppe am Wochenende: „Ein frühzeitiger Renteneintritt ohne Abschläge sollte dann möglich sein, wenn es gesundheitliche Gründe gibt.“
Die Volkswirtin geht damit auf ein großes Problem der Rente mit 63 ein: Vor allem Gutverdiener nutzen sie, um in Rente zu gehen, nachdem sie ausreichend vorgesorgt haben. „Das verschärft den Fachkräftemangel“, so Grimm.
Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass solche vorzeitigen Rentner das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern noch stärker verschlechtern als es ohnehin schon durch den demografischen Wandel passiert.
Die vorgezogene Altersrente ohne Abschläge hatte die Große Koalition (CDU und SPD) im Jahr 2014 eingeführt. Man muss dafür 45 Jahre lang versichert gewesen sein. Seitdem hat die Zahl der jährlichen Anträge die Prognosen übertroffen. Weshalb nun mehr und mehr Stimmen das Modell ändern oder abschaffen wollen. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) weist das aber bislang zurück.
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Eine Antwort
Die Rente mit 63 Jahre abschlagsfrei und 45 Jahre gearbeitet gibt es nur noch 2 Jahre . Was soll das bewirken. Alle sollten einzahlen auch Politiker und Beamte sowie Wegfall der BBG . Geht schneller und hilft sofort . Übrigens Leistungen nach oben linear begrenzen .