Generali gründet Investmenttochter für nachhaltige Energie
Anlagekunden der Generali sollen künftig auch Geld direkt in Erneuerbare Energien stecken können. Möglich macht es die neu gegründete Investmenttochter Sosteneo.
Solarkraftwerk in der Region Venetien, Norditalien: Generali will Anlegergeld in Infrastruktur vermitteln
Der Versicherer Generali will auf dem billionenschweren Energiemarkt mitmischen und hat deshalb eine Investmenttochter gegründet. Das Unternehmen mit dem Namen Sosteneo gehört mehrheitlich der Generali Investments Holding und zu den übrigen Teilen den Partnern Umberto Tamburrino, Ivor Frischknecht, Chris Twomey und Chris Deves. Es soll hauptsächlich in Europa und der Asien-Pazifik-Region tätig sein und hat Teams in Mailand, Italien, und Sydney, Australien.
Sosteneo gehört zu jenen Unternehmen, die sogenannte Sachwertanlagen vermitteln. Denn es sammelt Geld von Investoren ein und leitet es als Eigenkapital, also direkte Beteiligungen in Infrastrukturprojekte, die erneuerbare Energie erzeugen, in erster Linie Solar- und Windenergie. Aber auch Energiezwischenspeicher und Netzwerke will man auf die Art finanzieren. Dafür will Sosteneo mit einem industriellen Netzwerk zusammenarbeiten.
Chef von Sosteneo wird der bereits erwähnte Umberto Tamburrino, der zugleich als Managing Partner und Investmentchef für Europa auftritt. Investmentchef für Asien-Pazifik ist Ivor Frischknecht.
Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.
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