So wollen Versicherer gegen den Azubi-Mangel vorgehen

Immer weniger Kinder werden geboren. Und die, die da sind, wollen eher nicht in die Versicherungsbranche einsteigen. Nachwuchssorgen sind die Folge. Wie die Branche dem begegnen will, lesen Sie hier.

2013 konnte die Versicherungsbranche 26 Prozent der angebotenen Ausbildungsplätze zum Versicherungskaufmann nicht vergeben. 2012 lag die Zahl bei 18 Prozent. Die Versicherungsbranche macht sich deshalb zunehmend Sorgen um ihren Nachwuchs. Um einem Mangel vorzubeugen, will sie laut Versicherungsjournal vermehrt kombinierte Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten.

Bei Schulabgängern geht der Trend immer mehr in Richtung Studium. Bereits 18 Versicherer bieten Schulabgängern deshalb das Modell des Dualen Studiums an. Es hat den Vorteil, akademische Bildung und Praxis miteinander zu verzahnen. Und Unternehmen sichern und binden so schon frühzeitig ihre Mitarbeiter.

Eine gute Werbegrundlage ist für Versicherer zudem das Einkommen ihrer Azubis. Die Ausbildungsvergütung liegt weit über dem Durchschnitt. Der Bruttoverdienst von Vollzeitangestellten beträgt im Schnitt 4.096 Euro.

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