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Neues aus den Ideenschmieden der Versicherer

Bei der VHV gibt es ein Tarif-Update in der Kfz-Versicherung, die Stuttgarter erweitert ihr Portfolio im Bereich der betrieblichen Altersversorgung, die Basler startet ein neues Online-Tool, und die R+V will die elektronische Krankenakte einführen.
Das Logo der VHV an einem Gebäude
© picture alliance / imageBROKER | Schoening
Das Logo der VHV an einem Gebäude: Der Versicherer hat ein Tarif-Update in der Kfz-Versicherung verkündet.
VHV mit Tarif-Update in der Kfz-Versicherung

Die VHV hat ihre Kfz-Versicherung „Klassik Garant 2.0“ überarbeitet. Neu ist unter anderem ein Telematik-Zusatzbaustein. Auf diesen gibt es im ersten Jahr nach Abschluss einen 10-Prozent-Sofortbonus. Und: Wer vorsichtig fährt, zahlt hier 30 Prozent weniger Beitrag. Eine Beitragserhöhung wegen eines rasanten Fahrstils ist jedoch ausgeschlossen.

Auch Eigenschäden und die Neu-/Kaufpreisentschädigung bis 24 Monate nach Erstzulassung beziehungsweise Erwerb lassen sich versichern. Der Versicherungsschutz kann durch den Zusatzbaustein „Exklusiv“ zu einem Premiumschutz erweitert werden. Mit enthalten sind dann zum Beispiel die Neupreisentschädigung bis 36 Monate nach Erstzulassung und die Folgeschäden nach einem Tierbiss von bis zu 20.000 Euro.

Außerdem gibt es Schutz für spezielle Schadenrisiken von E-Fahrzeugen. Dieser umfasst unter anderem folgende Leistungen:

  • Im Rahmen der Vollkaskoversicherung ist der Akku gegen Beschädigung, Zerstörung, Verlust oder Totalschaden (All Risk) versichert.
  • In der Teilkaskoversicherung sind spezifische Fahrzeug- und Zubehörteile (Wallboxen, Ladekarte, Ladekabel und das mobile Ladegerät) automatisch mitversichert.
Stuttgarter erweitert bAV-Portfolio

Bei der Stuttgarter gibt es einen neuen Tarif in der betrieblichen Altersversorgung (bAV): die „Direktrente Comfort+“. Der Vorteil: Hier sind weder Gedanken über die Zusammenstellung des Portfolios noch Entscheidungen rund um die Kapitalanlage nötig. Die Stuttgarter managt das Portfolio kostenfrei und sorgt für eine einfache Verwaltung sowie die Chance auf eine attraktive Wertentwicklung.

Der Tarif bietet außerdem eine Garantie in Höhe von 80 Prozent der Beiträge. Ein Teil des Guthabens wird in einem gemanagten Portfolio für mehr Renditechancen angelegt. Dieses besteht vor allem aus kostengünstigen Indexfonds (ETFs) mit sehr niedrigen Verwaltungsgebühren. Der andere Teil ist sicherheitsorientiert und fließt in das Sicherungsvermögen der Stuttgarter. Zusätzlich sichert das Auto-Lock-in erreichte Wertsteigerungen ab und erhöht so regelmäßig das garantierte Kapital.

Wer mag, kann den Tarif auch als „Grüne Rente“ abschließen: Kunden können diese nachhaltig gestalten – dank nachhaltiger Anlagen im Stuttgarter Sicherungsvermögen und im grünen ESG-Portfolio.

Basler startet „Fondschecker“

Ab sofort bietet die Basler für alle in der Lebensversicherung angebotenen Fonds ein neues Online-Tool an: den Basler „Fondschecker“. Dieser liefert Informationen zu allen Fonds in Neugeschäft und Bestand. Dazu gehören Angaben zur Anlagestrategie, Nachhaltigkeitsinformationen, die Risikoklasse, Performance, Wertentwicklungen je Kalenderjahr, Portfolio-Struktur und Asset-Klasse.

Ergänzend stehen einige Downloads bereit. So können zu allen Anlageoptionen Factsheets, ESG-Informationen, wesentliche Anlegerinformationen und Verkaufsprospekte heruntergeladen werden. Vertriebspartner und Kunden können bestimmte Fonds ganz einfach über den Namen oder die ISIN suchen. Außerdem können die Fonds gefiltert werden, zum Beispiel nach Aktien- oder Rentenfonds.

R+V kündigt elektronische Patientenakte an

Die R+V will ihren Krankenversicherten zum Sommer 2023 eine elektronische Krankenakte (ePA) ermöglichen. In der ePA sind Befunde, Arztbriefe sowie weitere Gesundheitsdokumente wie etwa der Impfpass an einem Ort sicher gespeichert.

Technologiepartner für die ePA der R+V Krankenversicherung ist IBM Consulting. IBM wird das Aktensystem, eine individualisierte Service-App sowie einen Identitätsprovider bereitstellen und den sicheren Betrieb in Rechenzentren in Deutschland realisieren. Die beiden Unternehmen haben eine enge Zusammenarbeit vereinbart, um die ePA entsprechend der Anforderungen der Privatversicherten anzupassen und weiterzuentwickeln.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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